28.07.2020, 13:44 Uhr

30.000 Euro Schaden Kleintransporterfahrer nach Auffahrunfall in Lebensgefahr

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Etwa einen Kilometer nach der Anschlussstelle Ingolstadt Süd auf der Autobahn A9 in Richtung München bremste ein 62-jähriger Kraftfahrer aus Baden-Württemberg am Montag, 27. Juli, um 8.27 Uhr, seinen Sattelzug der Marke Daimler auf dem rechten Fahrstreifen langsam ab, da sich vor ihm aufgrund des hohen Verkehrsaufkommens ein Stau gebildet hatte.

Ingolstadt. Kurz bevor er zum Stillstand kam, fuhr der nachfolgende 53-jährige aus dem Landkreis Augsburg mit seinem Kleintransporter Daimler Vito frontal in das Heck des Aufliegers des 62-Jährigen. Durch die Wucht des Aufpralls wurde der 53-Jährige, der alleine in seinem Fahrzeug war, schwerst verletzt und im Führerhaus eingeklemmt. Nachdem er von der Berufsfeuerwehr aus Ingolstadt aus seinem Fahrzeug befreit werden konnte, wurde er mit dem Rettungshubschrauber ins Klinikum Ingolstadt geflogen. Es besteht derzeit noch Lebensgefahr bei dem 53-Jährigen.

Sowohl der total beschädigte Kleintransporter, als auch der Auflieger des Sattelzuges, dessen Fahrer unverletzt blieb, waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Der Sachschaden dürfte etwa 30.000 Euro betragen. Bei den Bergungsmaßnahmen und der Absicherung der Unfallstelle unterstützten die Freiwillige Feuerwehr und die Berufsfeuerwehr aus Ingolstadt. Die Unfallstelle wurde bis zum Abflug des Rettungshubschraubers total gesperrt, danach konnte der linke Fahrstreifen freigegeben werden. Bis zur Freigabe aller Fahrstreifen gegen 11.45 Uhr hatte sich ein Rückstau teilweise bis zur Anschlussstelle Lenting gebildet.


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