27.06.2020, 13:56 Uhr

3,04 Promille Unfall auf der A9 verursacht – betrunkener Pkw-Fahrer versucht zu flüchten

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Ein 55-Jähriger aus Nürnberg befuhr am Freitag, 26. Juni, gegen 20.20 Uhr, die Autobahn A9 in Richtung Nürnberg auf dem mittleren Fahrstreifen. Vor ihm fuhr eine 49-Jährige aus München auf dem linken Fahrstreifen. Aus zunächst ungeklärter Ursache kam der Nürnberger kurz vor dem Autobahndreieck Holledau mit seinem Pkw auf die linke Spur und touchierte dort das fahrende Fahrzeug der Münchenerin.

Wolnzach. Doch anstatt sich danach um die Schadensregulierung zu kümmern, beschleunigte der Unfallverursacher seinen Pkw und versuchte von der Unfallörtlichkeit zu flüchten. Dabei fuhr er laut Zeugen in starken Schlangenlinien und geriet immer wieder auf die linke Fahrspur. Dort löste sich schlussendlich der linke Vorderreifen von der Felge, weshalb der Nürnberger auf dem Standstreifen halten musste. Die Geschädigte konnte ihren Pkw ebenfalls gefahrlos auf dem Standstreifen anhalten. Bei Eintreffen der Streifenbesatzung bestätigte ein Atemalkoholtest den bereits im Raum stehenden Verdacht – der Unfallverursacher hatte einen Alkoholwert von 3,04 Promille.

Gegen ihn wurde ein Strafverfahren aufgrund der Gefährdung des Straßenverkehrs eingeleitet. Sein Führerschein wurde beschlagnahmt sowie eine Blutentnahme zur genauen Bestimmung des Alkoholwertes angeordnet. Der Pkw des Betrunkenen war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden. Durch den Zusammenstoß wurde erfreulicherweise niemand verletzt. Der Sachschaden beträgt circa 3.500 Euro.


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