12.06.2020, 16:16 Uhr

Ermittlungen auf Hochtouren „Massive Gewalteinwirkung“ – vermisstes Paar wurde offenbar ermordet

Spurensicherungsmaßnahmen am Fundort durch Spezialisten der Kriminalpolizeiinspektion Ingolstadt.  Foto: PP Oberbayern-NordSpurensicherungsmaßnahmen am Fundort durch Spezialisten der Kriminalpolizeiinspektion Ingolstadt. Foto: PP Oberbayern-Nord

Wie berichtet, fand ein Spaziergänger Anfang Mai im Gemeindebereich Kipfenberg Knochen menschlichen Ursprungs. Die weiteren Ermittlungen der Kriminalpolizei Ingolstadt sowie rechtsmedizinische Untersuchungen erbrachten die Gewissheit, dass es sich hierbei um die Skelette eines seit 18 Jahren vermissten Pärchens aus Ingolstadt handelt.

Kipfenberg/Landkreis Eichstätt. Das Ergebnis der Untersuchung der aufgefundenen Knochenteile durch Experten des Instituts für Rechtsmedizin München liegt nun vor. Demnach kamen beide Personen durch massive Gewalteinwirkung zu Tode. In die Ermittlungen wegen zweifachen Mordes, die unter Sachleitung der Staatsanwaltschaft Ingolstadt geführt werden, fließen neben diesen neuen Untersuchungsergebnissen auch die Erkenntnisse mit ein, die seit dem Verschwinden des Pärchens gewonnen werden konnten.

Nach der Auffindung der Leichen können nun Hinweise und Ermittlungsergebnisse aus der Vergangenheit neu bewertet und zugeordnet werden.Derzeit arbeiten rund zehn Beamte der Kripo Ingolstadt an der Aufklärung dieses Falls. Hinweise werden unter der Telefonnummer 0841/ 93430 entgegengenommen.


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