18.03.2020, 11:46 Uhr

Corona-Pandemie Bezirk Niederbayern handelt – mehr Telearbeitsplätze und Beschränkung des Besucherverkehrs

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Die Verkündung des Katastrophenfalls durch die Bayerische Staatsregierung hat auch Auswirkungen auf die Arbeit der Sozial- und Hauptverwaltung des Bezirks Niederbayern. Um die Ausbreitung des Coronavirus einzudämmen und zugleich den Dienstbetrieb aufrechtzuerhalten, wurden folgende Maßnahmen vereinbart (Stand 18. März).

Niederbayern. Der Bezirksausschuss am Dienstag, 31. März, ist abgesagt.

Zum Schutz der Beschäftigten wird der Parteiverkehr in der Sozial- und Hauptverwaltung auf das unbedingt notwendige Maß beschränkt. Die Sachbearbeiter sind weiterhin unter der Telefonnummer 0871/ 97512-100 (Vermittlung), per Mail an poststelle@bezirk-niederbayern.de sowie schriftlich erreichbar.

Die Beratungstage der Beratungsstelle Sozialhilfe – Hilfe zur Pflege in den einzelnen Landkreisen entfallen zunächst bis zum 31. März. Telefonisch/per Mail ist die Beratungsstelle unter der 0871/ 97512-450 beziehungsweise sozialhilfeberatung-hzp@bezirk-niederbayern.de erreichbar.

Für die Beschäftigten in der Sozial- und Hauptverwaltung gilt: Jede/r Beschäftigte mit einem betreuungsbedürftigen Kind wird bis Sonntag, 19. April, für so viele Tage vom Dienst befreit, wie sie/er innerhalb von zwei Wochen regelmäßig arbeitet. Darüber hinaus werden kurzfristig Telearbeitsplätze eingerichtet – bevorzugt für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit Gesundheitsrisiken wie beispielsweise Asthma sowie für Beschäftigte mit betreuungsbedürftigen Kindern, die keine regelmäßige Betreuung organisieren können. Auch Beschäftigten, die unmittelbaren Kontakt zu einer/m am Coronavirus Erkrankten hatten und sich in Quarantäne begeben müssen, soll Telearbeit ermöglich werden.

Die Kantine des Agrarbildungszentrums in Landshut-Schönbrunn bleibt geöffnet, um die Mittagsverpflegung vor Ort zu gewährleisten. Dort wird explizit auf Verhaltensregeln mit Blick auf das Coronavirus hingewiesen. Zudem soll ein Mindestabstand von 1,5 Meter zwischen den Gästen das Ansteckungsrisiko minimieren.

Geschlossen sind die Freilichtmuseen Massing im Rottal und Finsterau im Bayerischen Wald (zunächst bis 31. März) sowie bis zunächst einschließlich Montag, 20. April, die Europa-Therme Bad Füssing, die Rottal-Terme Bad Birnbach, die Wohlfühl-Therme Bad Griesbach, die Limes-Therme Bad Gögging und die Kaiser-Therme Bad Abbach.

Der Bezirk Niederbayern behält sich je nach der weiteren Entwicklung zusätzliche Maßnahmen zum Schutze der Beschäftigten vor.


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