10.02.2020, 23:40 Uhr

Erste Bilanz 309 unwetterbedingte Einsätze im nördlichen Oberbayern

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Starke Unwetter erreichten bereits Sonntagabend, 9. Februar, wie durch die Wetterdienste vorhergesagt, auch das nördliche Oberbayern.

INGOLSTADT. Im Zeitraum vom 9. Februar, 20 Uhr, bis 10. Februar, 15 Uhr, registrierte die Einsatzzentrale des Polizeipräsidiums Oberbayern Nord insgesamt . In der Mehrzahl handelte es sich um umgestürzte Bäume bzw. Äste, die Fahrbahnen blockierten oder Autos beschädigten. Aber auch andere Gegenstände, wie zum Beispiel ein Gewächshaus oder ein Trampolin, mussten durch die Einsatzkräfte von den Fahrbahnen geräumt werden. Nach derzeitigem Kenntnisstand erlitt niemand schwerere Verletzungen.

In Schrobenhausen wurde gegen 7.30 Uhr in der Gregor-Mendel-Straße ein Altkleidercontainer auf einen geparkten Wohnwagen geweht. Der entstandene Sachschaden liegt bei etwa 1.000 Euro.

Gegen 8 Uhr befuhr ein 33-Jähriger mit seinem Kleintransporter die Kreisstraße FS1 von Paunzhausen in Richtung Entrischenbrunn. Wegen eines umgestürzten Baumes wendete er seinen Transporter auf der Fahrbahn. Eine Windböe erfasste dabei das Fahrzeug, wodurch dieses in ein angrenzendes Feld kippte. Der Fahrer wurde nur leicht verletzt. Der Schaden liegt bei rund 7.000 Euro.

Offenbar ebenfalls durch den Sturm verursacht, konnten bei Gosseltshausen, Landkreis Pfaffenhofen an der Ilm, vier Pferde aus einem Gatter ausbrechen. Ein Pony wurde wenig später auf der Burgstaller Straße von einem Fahrzeug angefahren und erheblich verletzt, so dass es von einem Tierarzt von seinen Leiden erlöst werden musste. Die drei weiteren Tiere konnten unverletzt eingefangen werden.

Starker Wind knickte am Vormittag auf der Staatsstraße 2331 bei Pastetten einen Strommasten um. Der Mast fiel in ein Feld, weshalb es zu keinerlei Gefährdung für den Straßenverkehr kam. Auch zu Stromausfällen ist es deswegen nicht gekommen.


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