02.02.2020, 08:40 Uhr

Auch Lärmschutzwand betroffen Lastwagen auf der A99 komplett ausgebrannt

(Foto: Berufsfeuerwehr/Andreas Silber)(Foto: Berufsfeuerwehr/Andreas Silber)

Mit den Worten „da brennt ein Lastwagen beim Allacher Tunnel“ meldeten sich zahlreiche Anrufer am Samstagmittag, 1. Februar, 13.57 Uhr, bei der Integrierten Leitstelle (ILS) München.

MÜNCHEN Da aufgrund der unterschiedlichen Ortsangaben nicht festzustellen war, wo sich der Unfallort auf der A99 genau befand, disponierte die ILS die Einsatzkräfte in beide Fahrtrichtungen, um schnellstmöglich am Einsatzort zu sein. Da sich die A99 in diesem Bereich abwechselnd auf Stadt- und Landkreisgebiet befindet, wurde der Einsatz auch an die Freiwillige Feuerwehr Oberschleißheim weitergeleitet, deren Zuständigkeit auf Landkreisseite liegt.

Genauere Informationen zum Einsatzort kamen von einem Krankentransportwagen aus Augsburg, der sich zufällig hinter dem Unfallfahrzeug befand. Dieser übernahm auch sofort die Versorgung des 63-jährigen Fahrers. Die ersten Feuerwehrkräfte, die am Einsatz eintrafen, sicherten die Unfallstelle und leiteten parallel die Brandbekämpfung ein. Bereits nach kurzer Zeit war das Feuer gelöscht. Es stellte sich aber heraus, dass nicht nur der Lkw erheblich beschädigt war, sondern durch die Hitzeentwicklung auch die Lärmschutzwand der Autobahn betroffen war. Somit mussten sowohl an dem Fahrzeug Sicherungsmaßnahmen durchgeführt, als auch Teile der Lärmschutzwand demontiert werden. Der 63-jährige Fahrer wurde nach der Behandlung vor Ort in ein Münchner Krankenhaus transportiert. Am Fahrzeug entstand ein wirtschaftlicher Totalschaden. Der Schaden an der Lärmschutzwand kann nicht beziffert werden. Für die Zeit der Lösch- und Sicherungsmaßnahmen war die rechte Spur der Autobahn gesperrt, es kam zu Behinderungen bis weit nach 15 Uhr.


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