29.01.2020, 14:54 Uhr

Regennasse Fahrbahn Rutschpartien auf der Autobahn enden in der Leitplanke

(Foto: 123rf.com)(Foto: 123rf.com)

Drei Unfälle auf der Autobahn A9 innerhalb von kürzester Zeit am Dienstagmittag, 28. Januar, endeten glücklicherweise eher glimpflich. Die Fahrer waren mit zu hoher Geschwindigkeit auf regennasser Fahrbahn ins Schleudern geraten.

INGOLSTADT Ein 34-Jähriger aus Nordrhein-Westfalen fuhr am Dienstagmittag bei einsetzenden Regen- und Graupelschauer und entsprechend nasser Fahrbahn auf dem linken Fahrstreifen der Autobahn A9 in Richtung München offenbar zu schnell und kam deshalb kurz vor der Rastanlage Köschinger Forst ins Schleudern. Er stieß zunächst gegen die Mittelleitplanke, schleuderte dann zurück nach rechts und kam schließlich auf dem Standstreifen zum Stehen. Es entstand ein Sachschaden von circa 5.000 Euro. Verletzt wurde niemand. Der nicht mehr fahrbereite BMW 320 musste abgeschleppt werden.

Zur gleichen Zeit und entsprechend gleichen Wetter- und Straßenverhältnissen fuhr ein 25-Jähriger aus dem Landkreis Eichstätt auf dem linken Fahrstreifen der Autobahn A9 in Richtung Nürnberg und kam ebenfalls auf dem linken Fahrstreifen 500 Meter nach der Anschlussstelle Lenting ins Schleudern, stieß gegen die Mittelleitplanke und kam ebenfalls auf dem Standstreifen zum Stillstand. Sein Pkw Audi A4 war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden. Auch hier entstand ein Sachschaden von circa 5.000 Euro.

Ein 61-Jähriger aus Nürnberg fuhr ebenfalls am Dienstagmittag mit seinem Pkw VW Touareg auf dem linken Fahrstreifen der Autobahn A9 in Richtung München. Kurz vor der Rastanlage Köschinger Forst war er bei starkem Seitenwind und einsetzenden Schneeregens zu schnell unterwegs, kam ins Schleudern und prallte zunächst gegen die Mittelleitplanke. Danach schleuderte er zurück nach rechts und erfasste so mit der rechten Front seines VW die linke Seite des auf dem mittleren Fahrstreifen fahrenden Pkw Renault Scenic, den eine 49-Jährige aus Niedersachsen lenkte. Nach dem Zusammenstoß schleuderte der Renault nach rechts und stieß gegen die Leitplanke, der VW kam auf dem linken Fahrstreifen zum Stehen. Der Fahrer des VW wurde leicht verletzt in ein Krankenhaus verbracht. Die Fahrerin des Renault und ihre beiden Mitfahrer, eine 76-Jährige und ein 82-Jähriger aus Wolfsburg, wurden ebenfalls leicht verletzt, benötigten jedoch keine sofortige ärztliche Behandlung. Es entstand ein Sachschaden von über 30.000 Euro. Beide Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Die Freiwillige Feuerwehr aus Stammham unterstützte bei der Absicherung der Unfallstelle, diese musste für circa 15 Minuten total gesperrt werden.


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