19.01.2020, 09:12 Uhr

Die Polizei ermittelt 50.000 Euro Schaden durch Küchenbrand in München

(Foto: Hannes Lehner)(Foto: Hannes Lehner)

Bei einem Küchenbrand am Samstag, 18. Januar, 13 Uhr, ist es in der Westermühlstraße in München zu einem hohen Sachschaden gekommen.

MÜNCHEN Mehrere Anwohner meldeten eine Verrauchung des Treppenraumes in einem Mehrparteienhaus sowie laute Knallgeräusche aus einer Wohnung. Als die alarmierten Kräfte eintrafen, hatten bereits alle Nachbarn das Gebäude verlassen und befanden sich auf der Straße. Die Bewohner der Brandwohnung machten auf sich aufmerksam und übergaben dem Einsatzleiter den Schlüssel zu ihrer Wohnung im zweiten Obergeschoss. Sie teilten dem Einsatzleiter mit, dass sich niemand mehr in der Wohnung befände. Ein Trupp unter Atemschutz, ausgerüstet mit einem Rauchschutzvorhang und einem C-Rohr ging zur Brandbekämpfung über den Treppenraum vor. Um den Rauch aus dem Treppenraum zu entfernen, betätigten die Einsatzkräfte die Rauchabzugsklappe des Gebäudes. In der Küche fanden die Kräfte einen Schwelbrand vor und löschten diesen mit dem C-Rohr. Dabei fand der Trupp eine zerstörte Kohlenstoffdioxidkartusche. Diese war vermutlich der Grund für die lauten Knallgeräusche. Da der Bereich über der Küche stark beschädigt war, öffneten die Einsatzkräfte teile der Decke und kontrollierten diese anschließend. Zeitgleich wurden die darüberliegenden Wohnungen überprüft.

Während des Einsatzes wurden die Hausbewohner durch den Rettungsdienst betreut. Nachdem der Feuerwehreinsatz beendet war, konnten fast alle Bewohner in ihre Wohnungen zurückkehren. Da die Brandwohnung derzeit unbewohnbar ist, kommt die Familie bei Bekannten unter. Eine Mutter und ihr Kleinkind wurden zur Abklärung in ein Münchner Krankenhaus transportiert. Diese befanden sich zum Zeitpunkt des Brandes oberhalb der Brandwohnung und flüchteten über den verrauchten Treppenraum ins Freie. Der Sachschaden wird seitens der Feuerwehr auf etwa 50.000 Euro geschätzt. Die Polizei ermittelt zur Brandursache.


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