25.11.2019, 13:27 Uhr

Tätlicher Angriff im Streit Kochmesser auf Kontrahenten geworfen– Versöhnung, aber Strafverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung

(Foto: nomadsoul1/123RF)(Foto: nomadsoul1/123RF)

Am Sonntagnachmittag, 24. November, gegen 15.30 Uhr kam es zu einer Auseinandersetzung zweier Afghanen auf dem Rathausplatz in Ingolstadt. Einer der beiden 20-Jährigen wurde dabei mit einem spitzen Gegenstand am Ohr verletzt und erlitt eine Stichwunde.

INGOLSTADT Der Verletzte wurde vom hinzugerufenen Rettungsdienst ärztlich versorgt. Die Tatwaffe wurde nicht aufgefunden.

Einige Stunden später kam es zu einem weiteren Streit zwischen den Männern, als diese gegen 22 Uhr in einer Asylbewerberunterkunft in Mailing erneut aufeinandertrafen. Das Opfer des vorangegangenen Streites warf dabei ein Kochmesser aus mehreren Metern Entfernung auf seinen Landsmann, um sich für die erlittene Verletzung zu revanchieren. Der Kontrahent konnte dem Messer ausweichen und blieb unverletzt. Das Messer mit einer zehn Zentimeter langen, spitzen Klinge wurde sichergestellt.

Im Beisein der Polizeibeamten versöhnten sich die beiden Streitenden miteinander. Dies änderte jedoch nichts an der Tatsache, dass gegen die Männer Strafverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung eingeleitet wurden.


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