20.10.2019, 22:23 Uhr

Die Polizei warnt vor der Masche 71-Jähriger fällt nicht auf Gewinnversprechen herein

(Foto: Gaj Rudolf/123rf.com)(Foto: Gaj Rudolf/123rf.com)

Einem 71-jährigen Mann aus Bad Gögging wurde am Telefon vorgegaukelt, dass er knapp 40.000 Euro bei einer Lotterie gewonnen hätte.

KELHEIM Um an den Gewinn zu kommen, solle er vorab 800 Euro an einen Notar übergeben. Der Rentner roch jedoch die „Lunte“ und begab sich zur Polizei und erstattete Anzeige.

Die PI Kelheim warnt in diesem Zusammenhang nochmals eindringlich vor dieser Betrugsmasche! Die Täter agieren meist aus Call-Centern im Ausland, geben sich als Rechtsanwälte oder Notare aus und informieren die Angerufenen beispielsweise über den angeblichen Gewinn eines hohen Geld- oder Sachpreises. Sie suggerieren, dass der Gewinn nur ausgezahlt werden kann, wenn der Gewinner in Vorleistung tritt. Es sollen im Voraus Gebühren, Steuern oder andere Kosten bezahlt werden. Eine Verrechnung mit dem Gewinn wird mit unterschiedlichsten Begründungen abgelehnt. Die Opfer sollen die Beträge beispielsweise überweisen, in bar an einen Abholer übergeben oder per Post ins Ausland versenden. Unabhängig von der Zahlung erfolgt niemals eine Gewinnausschüttung – ein Gewinn existiert nicht!


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