27.09.2019, 13:22 Uhr

Ermittlungsverfahren eingeleitet Frühstart eines Schiffsführers führt zu Unfall in der Schleuse Kelheim

(Foto: Hannes Lehner)(Foto: Hannes Lehner)

Am Donnerstag, 26. September, befand sich ein niederländisches 135 Meter langes Gütermotorschiff auf dem Weg von Regensburg nach Amsterdam. In Kelheim wurde das Gütermotorschiff gegen 18.20 Uhr zu Berg geschleust. Nachdem sich das Schleusentor unter die Wasserlinie gesenkt hatte, legte der 39-jährige niederländische Schiffsführer trotz Rotlichts einen Frühstart hin und beschädigte mit seinem Bug das Geländer und den Steg, welcher an der Oberseite des Schleusentores angebracht ist.

KELHEIM Das Schleusentor selbst wurde dabei nach bisherigen Erkenntnissen nicht in Mitleidenschaft gezogen, sodass ein weiterer Betrieb der Schleuse Kelheim möglich war. Der Schaden an der Steganlage dürfte im vier- bis fünfstelligen Bereich liegen. Am Gütermotorschiff entstand kein nennenswerter Schaden, sodass die Fahrt nach der Unfallaufnahme fortgesetzt werden konnte.

Die Wasserschutzpolizei Beilngries hat ein Ermittlungsverfahren wegen schifffahrtsrechtlicher Vorschriften gegen den Schiffsführer eingeleitet.


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