23.09.2019, 08:01 Uhr

Beleidigung und Bedrohung Streit auf dem Geisenfelder Volksfest

(Foto: Joerg Huettenhoelscher/123rf.com)(Foto: Joerg Huettenhoelscher/123rf.com)

Auslöser des Streits am Samstag, 21. September, 20.30 Uhr, soll eine unsittliche Berührung eines Beteiligten an einer Frau auf dem Geisenfelder Volksfest gewesen sein. Hierbei kam es unter den sechs Beteiligten zunächst zu einem verbalen Streit.

GEISENFELD Im weiteren Verlauf soll einer der Beteiligten einen anderen Mann in Gesicht geschlagen haben. Als die Situation vom Sicherheitsdienst wahrgenommen wurde, schritt dieser ein. Hierbei schlug der zuvor geschlagene Mann dann auf einen Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes ein. Anschließend wurden durch die eingesetzten Beamten die Anzeigen wegen Körperverletzung und Beleidigung auf sexueller Basis aufgenommen. Die Aufnahme gestaltete sich aufgrund der teils erheblichen Alkoholisierung der Beteiligten als schwierig. Den Beteiligten, die nahezu alle aus Geisenfeld sind, wurde anschließend ein Platzverweis ausgesprochen. Weiterhin wurde gegen sie ein Betretungsverbot für die Dauer des Volksfestes verhängt. Die Beteiligten entfernten sich anschließend.

Doch der „Frieden“ hielt nur ein paar Stunden. Die Beteiligten trafen dann im Stadtgebiet erneut aufeinander. Aufgrund vorausgegangener Äußerung und Nachrichten über soziale Netzwerke war es erforderlich eine 50 Jährige Frau ins Klinikum zu verbringen. Vor dem Abtransport sollte die Frau von Polizeibeamtinnen durchsucht werden. Mit der Maßnahme und der Durchsuchung war die Frau nicht einverstanden. Auch Zureden half hier nichts mehr. Die Frau wurde festgehalten, hierbei versuchte sie, mit dem Ellenbogen einen Beamten zu schlagen. Die Frau musste anschließend gefesselt werden. In das Geschehen griff nun ihr 20jähriger Sohn ein. Er beleidigte die Beamten massiv und bedrohte sie „alle abzuknallen“. Die Frau wurde anschließend im Klinikum untergebracht. Gegen sie läuft eine Anzeige wegen Widerstands gegen Polizeibeamte. Gegen ihren Sohn, dem ein Polizeigewahrsam angedroht wurde, wird wegen Beleidigung und Bedrohung ermittelt.


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