18.09.2019, 22:32 Uhr

115.000 Euro Schaden Lkw-Unfall auf der A9 – 30-Jähriger lebensgefährlich verletzt

(Foto: bwylezich/123RF)(Foto: bwylezich/123RF)

Aufgrund einer Nachtbaustelle – es wurde die Fahrbahn ausgebessert – stockte der Verkehr am Dienstag, 17. September, 21.45 Uhr, auf der Autobahn A9 in Richtung Norden. Auf dem rechten Fahrstreifen musste deshalb der 60-jährige Fahrer aus dem Landkreis Kelheim seinen Sattelzug DAF fast bis zum Stillstand abbremsen, ebenso wie der nachfolgende 37-jährige Kraftfahrer aus Polen seinen Lkw-Zug Daimler. Dies bemerkte der 30-jährige rumänische Kraftfahrer offenbar zu spät und fuhr mit seinem Sattelzug Scania frontal gegen das Heck des Lkw-Zuges des 37-jährigen.

STAMMHAM Durch den Aufprall löste sich dessen Anhänger vom Lkw und stieß noch leicht gegen den Auflieger der Sattelzugmaschine des 60-Jährigen. Der Auffahrende wurde eingeklemmt und musste durch die Feuerwehr aus dem Führerhaus befreit werden, er kam lebensbedrohlich verletzt mit dem Rettungshubschrauber in eine Münchener KIinik. Seine 26-jährige Beifahrerin wurde schwer verletzt, der 37-jährige Fahrer des Lkw-Zuges leicht. Beide kamen zur Behandlung in ein Krankenhaus.

An den beteiligten Fahrzeugen entstand ein Schaden von circa 115.000 Euro. Vor Ort waren die Feuerwehren aus Stammham, Lenting und Hepberg. Diese unterstützten auch noch bei der Absicherung und nahmen auch die Gefahrenanalyse vor, da im Lkw-Zug des 37-jährigen Gefahrstoffe befördert wurden und durch den Anstoß zum Teil austraten. Die Staatsanwaltschaft wurde vom Unfall in Kenntnis gesetzt, sie ordnete eine unfallanalytisches Gutachten an. Gegen 0.20 Uhr konnte dann der linke Fahrstreifen freigegeben werden. Die Reinigungsarbeiten und so die Sperrung des mittleren und rechten Fahrstreifens dauern noch an, sie dürften gegen 12.00 Uhr beendet sein.


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