05.09.2019, 21:44 Uhr

Ermittlungsgruppe gegründet Tödlicher Verkehrsunfall zwischen Abensberg und Arnhofen – Polizei befragt Anwohner

(Foto: Alexander Auer)(Foto: Alexander Auer)

Im Zusammenhang mit dem tödlichen Verkehrsunfall am 3. September, gegen 20.40 Uhr, wurde zur Klärung des Unfallhergangs bei der Kelheimer Polizei eine mehrköpfige Ermittlungsgruppe mit Unterstützung der Kriminalpolizei sowie der Verkehrspolizei Landshut und der Autobahnpolizei Wörth an der Isar gegründet.

ABENSBERG Bereits am Donnerstag, 5. September, hat die Polizei mit ersten Anwohnerbefragungen in der Regensburger Straße begonnen – und zwar ab dem Kreisverkehr in Abensberg bis nach Arnhofen. Die Befragungen sollen in den nächsten Tagen fortgesetzt werden. Die Ermittler können zum gegenwärtigen Zeitpunkt nicht ausschließen, dass dem tragischen Verkehrsunfall möglicherweise ein riskantes Überholmanöver vorangegangen war. Ob der verünglückte Fahrer des Peugeots durch den Überholvorgang auf die Gegenfahrbahn geriet und dadurch mit einem entgegenkommenden Fahrzeug kollidierte, ist derzeit zentraler Punkt der polizeilichen und staatsanwaltschaftlichen Ermittlungen. Die Ermittlungen konzentrieren sich nach wie vor auf einen hellen, bislang unbekannten Pkw.

Anwohnerbefragungen

Die Polizei ist dringend auf Zeugenhinweise angewiesen. Aus diesem Grund wurden bereits Donnerstagnachmittag erste Anwohnerbefragungen in der Regensburger Straße durch Polizeibeamte durchgeführt. Die Befragungen beginnen ab dem Kreisverkehr in Abensberg entlang der Regensburger Straße und sollen bis nach Arnhofen fortgesetzt werden.

Erneuter Zeugenaufruf

Die Ermittler bitten nun auch konkret die Bewohner des Berufsbildungswerkes St. Franziskus um Zeugenhinweise. Wer zum Unfallzeitpunkt am Dienstag, 3. September, gegen 20.40 Uhr bzw. kurz vor dem Unfall oder nach dem Unfallgeschehen verdächtige Beobachtungen oder sonstige Feststellungen, aber auch Äußerungen zum Unfallgeschehen in den sozialen Netzwerken, gemacht oder mitbekommen hat, wird gebeten, sich mit der Polizeiinspektion Kelheim, Tel. 09441/50420, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

Das Ergebnis der rechtsmedizinischen Untersuchung hinsichtlich der Identität des Unfallopfers wird voraussichtlich am morgigen Freitag, 06.09.2019, veröffentlicht. Eine Angehörigenbetreuung seitens der Kelheimer Polizei wurde eingerichtet.


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