04.09.2019, 15:34 Uhr

Die Kripo ermittelt Marihuana und Ecstasy konsumiert – 16-jährige Schülerin stirbt im Klinikum Ingolstadt

(Foto: 123rf.com)(Foto: 123rf.com)

In der Nacht von Freitag auf Samstag verstarb eine 16-jährige Schülerin im Klinikum Ingolstadt, nachdem sie Marihuana und Ecstasy konsumiert hatte. Die Kriminalpolizeiinspektion Ingolstadt ermittelt und warnt vor den Gefahren des Betäubungsmittelmissbrauchs.

INGOLSTADT Am Samstag, 31. August, wurde durch den Rettungsdienst gegen 1 Uhr eine 16-Jährige unter laufender Reanimation in das Klinikum Ingolstadt eingeliefert. Trotz der medizinischen Notfallversorgung gelang es nicht, das Leben der Schülerin aus dem Raum Ingolstadt zu retten.

Nach den bisherigen Ermittlungen war der vorherige Konsum von Betäubungsmitteln in Form von Marihuana und Ecstasy ursächlich für den Tod der Jugendlichen. Dies bestätigte auch das vorläufige Ergebnis einer Obduktion, die am 2. September am Institut für Rechtsmedizin der LMU München im Auftrag der Staatsanwaltschaft Ingolstadt durchgeführt wurde.

Die Polizei warnt generell eindringlich vor dem Missbrauch von Betäubungsmitteln und den damit verbundenen gesundheitlichen Risiken. Vor allem der Konsum von synthetischen Drogen wie Ecstasy kann, wie dieser tragische Fall zeigt, lebensbedrohliche Folgen haben. Treten nach der Einnahme Schweißausbrüche, Schüttelfrost oder Krampfanfälle auf, wird dringend empfohlen, sofort ärztliche Hilfe in Anspruch zu nehmen.

Im Zuständigkeitsbereich der Kriminalpolizeiinspektion Ingolstadt, die in diesem Fall die weiteren Ermittlungen übernommen hat, sind im Jahr 2019 bislang acht Menschen an den Folgen ihres Betäubungsmittelkonsums verstorben. 2018 wurden hier zwölf Drogentote gezählt.


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