27.08.2019, 22:38 Uhr

Die Polizei ermittelt Kellerbrand forderte die Ingolstädter Feuerwehr

(Foto: acceptphoto/123RF)(Foto: acceptphoto/123RF)

Bei der Integrierten Leitstelle Ingolstadt (ILS-IN) ging am Dienstag, 27. August, 17.49 Uhr, ein Notruf aus einem mehrgeschossigen Reihen-Wohnblock (so genannter Dreispänner, Hausnummern 9 bis 13) aus der Brucknerstraße ein. Vom Anrufer wurde ein Brand im Keller der Hauses Nummer 11 gemeldet.

INGOLSTADT Durch die ILS-IN wurde daraufhin der Löschzug der Berufsfeuerwehr alarmiert. Da in Folge noch weitere Notrufe bei der ILS-IN eingingen und darin auch „Personen in Gefahr“ gemeldet wurden, erhöhte die ILS das Einsatzstichwort auf „Brand in Gebäude – Personen in Gefahr“ und alarmierte zusätzlich den Inspektionsdienst der Berufsfeuerwehr sowie die Feuerwehr Stadtmitte zu dieser Einsatzstelle.

Beim Eintreffen des Löschzuges drang Rauch aus dem Keller in den Treppenraum des Gebäudeteils Brucknerstraße 11. Unverzüglich ging ein Trupp mit umluftunabhängigem Atemschutz zur Brandbekämpfung mit einem Strahlrohr in den Keller vor, ein weiterer Trupp unter umluftunabhängigem Atemschutz kontrollierte den Treppenraum auf Personen und die Wohnungstüren. Während der Erstphase des Einsatzes wurde festgestellt, dass sich bautechnisch bedingt Rauch auch auf die links und rechts befindlichen Gebäudeteile ausbreitete. Mittels Hochleistungslüftern wurde daraufhin bei den links und rechts befindlichen Hauseingängen ein Überdruck in den Treppenräumen erzeugt, um diese rauchfrei zu halten.

Nachdem der Trupp im Innenangriff im Keller den Brandort lokalisieren konnte, wurden der Brand zügig abgelöscht und der Brandschutt anschließend ins Freie gebracht. Da drei Personen während des Einsatzverlaufs aus ihren sicheren Wohnungen wollten, wurden sie mittels Fluchthauben ins Freie geleitet und an den bereitstehenden Rettungsdienst zur Betreuung übergeben.

Die Gebäude wurden zum Abschluss noch belüftet und kontrolliert. Durch die Stadtwerke Ingolstadt wurde der betroffene Gebäudeteil stromlos geschaltet. Nach Abschluss des Feuerwehreinsatzes um circa 21 Uhr wurde zur weiteren Untersuchung die Einsatzstelle der Polizei übergeben. Zur Sicherheit wurde kurz nach 22 Uhr eine Brandnachschau durchgeführt.


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