28.06.2019, 12:40 Uhr

Wiederbelebungsmaßnahmen nötig Münchner Feuerwehr musste zu zwei schweren Badeunfällen ausrücken

(Foto: cduschinger/123RF)(Foto: cduschinger/123RF)

Am Donnerstag, 27. Juni, ereigneten sich in Münchner und Unterföhring zwei schwere Badeunfälle.

MÜNCHEN Am Langwieder See meldete sich um kurz vor 1 Uhr morgens ein 74-jähriger Taucher bei der Wasserwachtstation. Er hatte bei einem Tauchgang einen Notaufstieg durchführen müssen, da bei ihm schwerwiegende gesundheitliche Probleme aufgetreten waren. Noch während des Gesprächs mit den Wasserrettern kollabierte der Mann. Sofort wurden Wiederbelebungsmaßnahmen eingeleitet und weitere Kräfte alarmiert. Der eingetroffene Notarzt des Rettungshubschraubers intensivierte die Maßnahmen und veranlasste einen zügigen Transport in eine Münchner Klinik.

Um 13.05 Uhr meldeten Badegäste den Wasserrettern am Feringasee eine im Wasser treibende männliche Person. Sofort wurden Rettungsmaßnahmen eingeleitet. Der hinzugerufene Notarzt führte die Reanimationsmaßnahmen fort und transportierte den 75-jährigen Mann in eine Münchner Klinik.

Über beide Patienten liegen der Feuerwehr München keine Kenntnisse zum derzeitigen Gesundheitszustand vor.

Empfehlungen der Feuerwehr München für das Baden an offenen Gewässern:

Warten Sie nach dem Essen mindestens eine Stunde, bevor Sie ins Wasser gehen.

Meiden Sie zu lange Aufenthalte in der Sonne und trinken Sie ausreichend.

Gehen Sie nie aufgeheizt ins Wasser, kühlen Sie sich erst ein wenig am Ufer ab. Springen Sie nie erhitzt ins Wasser.

Beachten Sie bei ehemaligen Kiesweihern, dass es steil abfallende Uferbereiche geben kann.

Schwimmen Sie nur so weit, wie es Ihnen der Gesundheits-, Trainingszustand und die Wassertemperatur erlauben.


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