23.06.2019, 10:12 Uhr

Ohne Rücksicht auf Verluste Auf der Flucht vor der Sintflut – 26-Jähriger baut zwei Unfälle

(Foto: annavaczi/123RF)(Foto: annavaczi/123RF)

Auf der Flucht vor der Sintflut befand sich am Samstagmorgen, 22. Juni, 11.20 Uhr, ein 26 Jähriger aus dem Landkreis Freising.

WOLNZACH Hierbei hatte er es wohl sehr eilig. Aufgrund seiner aggressiven und rücksichtslosen Fahrweise kam es im Verlauf seiner Flucht zu mindesten zwei Verkehrsunfällen. Zunächst war der junge Mann mit überhöhter Geschwindigkeit auf der Staatsstraße zwischen Oberlauterbach in Fahrtrichtung Wolnzach unterwegs. Nach einem Überholmanöver in einer Rechtskurve kam es zwischen dem Fahrzeug des 26-Jährigen und mit dem entgegenkommenden Pkw einer 58 jährigen Landshuterin zu einem Zusammenstoß. Hierbei wurde die Fahrzeugführerin leicht verletzt. Am Fahrzeug entstand ein Totalschaden in Höhe von circa 5.000 Euro. Dieser Zusammenstoß konnte den Flüchtigen jedoch nicht aufhalten. Am Ende der dortigen Serpentinen blickte der Unfallverursacher zur Unfallstelle zurück und fuhr anschließend unbekümmert weiter. An der Unfallstelle konnten Fahrzeugteile und ein verlorenes Kennzeichen des Unfallverursachers festgestellt werden.

Weiterhin stürzte auf selber Strecke alleinbeteiligt ein Motorradfahrer aufgrund einer erheblichen Verunreinigung der Strecke. Derzeit wird davon ausgegangen, dass die Verunreinigung durch die aggressive Fahrweise und das Kurvenschneiden des 26 Jährigen verursacht worden ist. Der 32-jährige Kradfahrer blieb glücklicherweise unverletzt. Es entstand ein Lackschaden an der Verkleidung des Motorrads in Höhe von circa 1.500 Euro.

Gegen circa 13.20 Uhr kam es dann zu einem weiteren Unfall im Bereich Obertraubling. Dort fuhr der Flüchtige schließlich gegen eine Schranke, welche leicht beschädigt wurde. Als er erneut zur Weiterfahrt ansetzte, konnte diese durch Augenzeugen verhindert werden. Gegenüber der aufnehmen Streifenbesatzung der Polizeiinspektion Neutraubling machte der Herr einen erheblichen verwirrten Eindruck. Er gab an, unterwegs zur Zugspitze zu sein um der, durch Gott mitgeteilten, Sintflut zu entgehen. Die Beteiligung bei den genannten Unfällen räumte er ein.

Nach Aufnahme des Verkehrsunfalls wurde er schließlich durch die Polizei einen Arzt zur weiteren Behandlung vorgestellt.


0 Kommentare