11.06.2019, 19:18 Uhr

Zeugen gesucht Beim Fahrstreifenwechsel krachte es – 120.000 Euro Schaden

(Foto: 123rf.com)(Foto: 123rf.com)

Auf der Autobahn A9 in Richtung München, kurz nach der Rastanlage Holledau, überholte am Dienstag, 11. Juni, 7 Uhr, ein Reisebus auf dem freigegebenen Standstreifen den auf dem rechten Fahrstreifen fahrenden Sattelzug Iveco, den ein 47-Jähriger aus dem Landkreis Neustadt an der Waldnaab lenkte. Der Reisebus scherte dann unmittelbar vor dem Sattelzug ein.

SCHWEITENKIRCHEN Da es zeitgleich zu Verkehrsstockungen kam, bremsten der Reisebus und entsprechend auch der 47-jährige stark ab. Der hinter dem 47-jährigen fahrende 57-jährige aus Ingolstadt erkannte die Situation offenbar zu spät und fuhr mit seinem Sattelzug DAF den vor ihm bereits zum Stillstand gekommenen Sattelzug des 47-jährigen auf. Der 57-jährige wurde hierbei schwer verletzt. Er musste durch die Feuerwehren aus Wolnzach und Geisenhausen aus seinem Führerhaus geborgen werden und wurde dann in ein Ingolstädter Krankenhaus verbracht. Es entstand ein Sachschaden von circa 120.000 Euro. Die Feuerwehren unterstützten dann auch bei der Reinigung der Fahrbahn und der Absicherung der Unfallstelle. Der Sattelzug des 57-jährigen war nicht mehr fahrbereit. Zum Berger des Sattelzuges und Reinigen der Fahrbahn musste der rechte und mittlere Fahrstreifen für circa drei Stunden gesperrt werden und die komplette Fahrbahn für eine halbe Stunde. Aufgrund des hohen Verkehrsaufkommens kam es zu größeren Rückstauungen, zum Teil bis zur Anschlussstelle Langenbruck. Zeugen des Unfalles und Personen die Hinweise auf den Reisebus, der zwar nach dem Unfall kurz anhielt, dann aber weiter fuhr, geben können, werden gebeten sich bei der Verkehrspolizeiinspektion Ingolstadt unter der Telefonnummer 0841/ 9343-4410 zu melden.


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