09.06.2019, 15:09 Uhr

Kontrollen am Sonntag Ingolstädter Polizei zieht betrunkene Autofahrer aus dem Verkehr

(Foto: 123rf.com)(Foto: 123rf.com)

Am Sonntag, 9. Juni, in den frühen Morgenstunden, zogen Beamte der Polizeiinspektion Ingolstadt drei betrunkene Fahrzeugführer, die jeweils durch ihre unsichere Fahrweise auffielen, bei Verkehrskontrollen aus dem Verkehr.

INGOLSTADT/GAIMERSHEIM Den Anfang machte ein 43 Jahre alter Geisenfelder. Dieser wurde um 3 Uhr in der Harderstraße einer allgemeinen Verkehrskontrolle unterzogen, nachdem er zuvor mit seinem Ford verbotswidrig eine Einbahnstraße in entgegengesetzter Fahrtrichtung befuhr. Die Beamten stellten bei der Kontrolle Alkoholgeruch bei dem Geisenfelder fest. Ein Alkoholtest ergab einen Wert von 1,48 Promille.

Kurz darauf, um 3.15 Uhr, wurde ein 37-jähriger Bosnier mit seinem Renault in der Esplanade von einer weiteren Streifenbesatzung der Ingolstädter Inspektion angehalten. Auch der Renault fiel durch seine Fahrweise auf. Bei einem Alkoholtest brachte es der Bosnier auf 1,40 Promille.

Zu guter Letzt konnte ein 24 Jahre alter Gaimersheimer von einer zivilen Streifenbesatzung in der Lilienthalstraße angehalten und einer Verkehrskontrolle unterzogen werden. Der Gaimersheimer zeigte zuvor mit seinem Pkw, Golf, eine auffällige Fahrweise. Er fuhr mit seinem Golf in „Schlangenlinien“ und kam hierbei in der Gaimersheimer Straße nach links auf die Gegenfahrbahn. Nach derzeitigem Kenntnisstand kam es hierbei zu keiner Gefährdung von anderen Verkehrsteilnehmern. Bei der Kontrolle wirkte der Gaimersheimer abwesend und konnte den Anweisungen der Polizeibeamten nur schwer folgen. Ein Alkoholtest ergab 0,70 Promille. Des Weiteren ergab ein Drogenschnelltest, dass der junge Mann zusätzlich noch unter dem Einfluss von Cannabis stand.

Alle drei Fahrzeugführer mussten ihren Pkw stehen lassen und eine Blutentnahme über sich ergehen lassen. Auch wurde bei allen der Führerschein sichergestellt und gegen jeden wurde ein Strafverfahren wegen Trunkenheit im Straßenverkehr eingeleitet. Nach Rücksprache mit der Ingolstädter Staatsanwaltschaft wurde bei dem 37-jährigen Bosnier zusätzliche eine Sicherheitsleistung erhoben, da dieser über keinen festen Wohnsitz in Deutschland verfügt.


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