07.06.2019, 20:16 Uhr

Schiffe stauen sich Die Schleuse Riedenburg ist nach einer Havarie gesperrt

(Foto: Polizei Bayern)(Foto: Polizei Bayern)

Am Mittwochabend, 5. Juni, gegen 20.30 Uhr, beschädigte ein Fahrgastkabinenschiff bei Schleuseneinfahrt vom Unterwasser die Schleuse so massiv, dass das untere große Schleusentor nicht mehr geschlossen werden kann. Umfangreiche und ingenieurtechnisch schwierige Instandsetzungsarbeiten sind notwendig, um die Schleuse wieder in Betrieb nehmen zu können.

RIEDENBURG Das Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Donau MDK begutachtet den Schaden mit seinen Fachkräften und leitet bereits die Schadensbehebung ein. Bei der Havarie wurde der senkrechte Kantenschutz mit der Dichtleiste für das Schleusentor auf einer Länge von circa vier Metern aus dem Beton herausgerissen. Zum jetzigen Zeitpunkt wird davon ausgegangen, dass das Tor für die Instandsetzung komplett ausgebaut werden muss.

Die Schifffahrt an der Schleuse Riedenburg wurde eingestellt. Eine durchgängige Schifffahrt ist daher nicht mehr möglich. Die Sportbootschleuse für Kleinfahrzeuge an der Staustufe Riedenburg kann weiter in Betrieb bleiben. Der Einfahrtsbereich der großen Schleuse ist jedoch für alle Fahrzeuge gesperrt. Mit der Wiederaufnahme der Schifffahrt kann bei günstigem Verlauf der Instandsetzungsarbeiten nicht vor Ende der folgenden Woche gerechnet werden. Derzeit warten bereits Richtung Donau fünf und Richtung Main zwölf Schiffe auf Weiterfahrt.

Sobald neue Erkenntnisse vorliegen, informiert das Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Donau MDK über den Sachstand.

Hier geht‘s zur Erstmeldung:

Unfall auf dem Main-Donau-Kanal – Fahrgastkabinenschiff schrammt gegen Spundwand der Schleuse Riedenburg


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