06.06.2019, 11:23 Uhr

Fehlalarm Person in der Donau – Feuerwehrler rücken mit Rettungsbooten aus

(Foto: totalpics/123rf.com)(Foto: totalpics/123rf.com)

Am Mittwoch, 5. Juni, wurde die Feuerwehr um 21.30 Uhr alarmiert. Es wurde mitgeteilt, dass sich eine Person in der Donau (Abschnitt Ingolstadt Mitte) befindet. Die Fahrzeuge der Berufsfeuerwehr Ingolstadt teilten sich bereits auf der Anfahrt. Der Inspektionsdienst fuhr zur mutmaßlichen Sichtungsstelle (Donau Fußgängersteg) der Zugführer mit der Drehleiter zur nächsten Brücke (Schillerbrücke) das Löschfahrzeug mit Rettungsboot zur Slipstelle unterhalb der Schillerbrücke.

INGOLSTADT Zeitgleich wurden die Freiwilligen Feuerwehren Ingolstadt Stadtmitte und Mailing alarmiert. Eine erste Erkundung vor Ort durch den Inspektionsdienst ergab keine Feststellung, gleiches kam kurz darauf durch den Zugführer. Eine Befragung von Passanten auf dem Fußgängersteg ergab, dass sich unterhalb der Konrad-Adenauer-Brücke ein Kanufahrer befand, näheres war nicht bekannt.

Der Inspektionsdienst und die ebenfalls vor Ort befindliche Polizei fuhren dann unverzüglich zur genannten Brücke. Vom nördlichen Ufer konnte eine Person mit Kanu auf der Südseite im Wasser gesichtet werden, ob es sich aber um einen Notfall handelte, konnte hier noch nicht erkannt werden. Erst als der Standort direkt auf der Brücke überhalb des Kanuten war und diesem mittels Taschenlampe signalisiert wurde, dass er sich zum südlichen Donauufer bewegen soll, konnte schon eine erste Entwarnung gegeben werden. Am Ufer angekommen wurde der Kanute durch die Polizei in Empfang genommen. Es handelte sich um einen Sportkanuten, der sich Dank der Strömung hier ein gutes Trainingsareal gesucht und gefunden hatte.

Es handelte sich hier um einen Fehlalarm beziehungsweise um einen Irrtum des Meldenden. Sämtliche am Einsatz beteiligten Kräfte konnten ihren Einsatz abbrechen. Die Berufsfeuerwehr und die Abteilung Mailing, die mit den Booten bereits im Wasser waren, konnten beidrehen und wieder zurück ans Ufer fahren. Im Einsatz waren 13 Mann der Berufsfeuerwehr, circa 20 Personen der Abteilungen Stadtmitte und Mailing, ferner die Polizei, der Rettungsdienst und die Wasserwacht.


0 Kommentare