02.05.2019, 14:18 Uhr

Fahrradkontrolltage 2018 gab es 407 Fahrradunfälle in Ingolstadt – nun finden wieder Kontrollen statt

(Foto: dobledphoto/123RF)(Foto: dobledphoto/123RF)

Im Jahr 2018 verzeichnete die Polizeiinspektion Ingolstadt 407 Fahrradunfälle im Stadtgebiet von Ingolstadt. Diese nehmen mit 8,5 Prozent des Gesamtunfallaufkommens den zweiten Platz hinter den Pkw-Unfällen ein. Von den insgesamt 438 beteiligten Radfahrern wurden 339 Personen verletzt, 51 davon schwer. An 62 Prozent der Unfälle waren Radfahrer zumindest mitursächlich schuldhaft beteiligt.

INGOLSTADT Hauptunfallursache waren Alkoholeinfluss und die sogenannten „Geisterradler“, die die Rad- und Gehwege in falscher Richtung benutzen. Die Polizei nimmt dies zum Anlass, um zusammen mit dem Verkehrsüberwachungsdienst der Stadt Ingolstadt von Dienstag, 7. Mai, bis einschließlich Donnerstag, 9. Mai, wieder Fahrradkontrolltage im Stadtgebiet durchzuführen. Der Verkehrsüberwachungsdienst führt die Kontrollen ausschließlich in der Fußgängerzone durch. Verstöße werden gebührenpflichtig verfolgt.

Bei dieser Aktion wird es sich, wie schon in den letzten Jahren, um ganzheitliche Kontrollen handeln. Das bedeutet, dass nicht nur auf das korrekte Verhalten und die Verkehrstüchtigkeit der Radfahrer, sondern auch auf die Ausrüstung und Beschaffenheit der Fahrräder sowie vorhandene Diebstahlssicherungen ein Augenmerk gelegt wird. Gleichzeitig wird überprüft, ob das benutzte Fahrrad gestohlen gemeldet ist.

Die Drei-Tages-Aktion wird an verschiedenen Stellen, hauptsächlich an Unfallschwerpunkten, in der Fußgängerzone, in Unterführungen und vor Schulen durchgeführt. Die Kontrollen haben überwiegend vorbeugenden und aufklärenden Charakter, wobei bei gravierenden Verstößen durchaus ein Verwarnungs- oder Bußgeld verhängt werden kann. Die Polizeiinspektion Ingolstadt wird dabei von jungen Kollegen der Bereitschaftspolizei Eichstätt unterstützt, die im Rahmen ihrer Ausbildung ein sogenanntes Kommunikationstraining absolvieren.


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