18.04.2019, 17:20 Uhr

Haus in Ingolstadt geräumt Brennende Matratze ruft Feuerwehr auf den Plan

Foto: Kzenon/123rf.com (Foto: Kzenon/123rf.com)Foto: Kzenon/123rf.com (Foto: Kzenon/123rf.com)

Aus aktuell noch ungeklärter Ursache kam es am Donnerstag, 18. April, 9.25 Uhr, in einem Zimmer im Dachstuhl eines Wohnhauses mit Gewerbebetrieb in der Hebbelstraße Ingolstadt zu einem Brand.

INGOLSTADT Bei Eintreffen der Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr Ingolstadt, trat bereits Rauch aus dem Fenster im Dachgeschoss. Im Gebäude befanden sich zu der Zeit noch circa 10 Frauen, Männer und Kinder. Diese mussten im Laufe der Löschmaßnahmen das Gebäude räumen, dies übernahm die Polizei.

Ein Trupp der Feuerwehr ging unter Atemschutz und mit einem Strahlrohr und einem Kleinlöschgerät über den Treppenraum in das Dachgeschoss vor, ein weiterer Trupp unter Atemschutz und mit einem Strahlrohr in Vorbereitung, kam mittels Drehleiter über Außen an die Fenster des Schadraumes. Bei null Sicht in dem Brandraum, musste davon ausgegangen werden, dass sich noch weitere Personen im Raum befanden. Das schnelle Einsetzen des Löschmittels und die Öffnung eines Dachliegefensters, verschafften aber relativ schnell Sicht im Raum. Es handelte sich um eine brennende Matratze. Diese konnte dann mittels Strahlrohr zügig gelöscht werden. Es konnte dann auch zeitgleich festgestellt werden, dass sich keine Personen im Raum befanden. Der Brand war schnell unter Kontrolle und somit waren außer den bereits 15 Einsatzbeamten keine weiteren Kräfte erforderlich.

Die Nachlöscharbeiten zogen sich jedoch hin, da durch die starke Hitzeentwicklung innerhalb des Gebäudes Holzvertäfelungen etc. entfernt werden mussten, um zu kontrollieren, ob das Feuer nicht weiter eingedrungen war. Die Nachbarwohnung musste ebenfalls kontrolliert werden, ob es dort Schäden durch Hitzeentwicklung gegeben hat. Da vor Ort kein Mieter dieser Einheit war, musste die Wohnungstüre gewaltsam geöffnet werden. Die verbrannte Matratze wurde ins Freie gebracht und dort gänzlich abgelöscht. Zur weiteren Untersuchung wurde die Einsatzstelle der Polizei übergeben. Zur Sicherheit wurde nach zwei Stunden eine Brandnachschau durchgeführt, diese verlief negativ.


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