17.04.2019, 15:53 Uhr

Die Polizei ermittelt Dehnfugenbrand beschäftigte die Münchner Feuerwehr über fünf Stunden

(Foto: Kzenon/123rf.com)(Foto: Kzenon/123rf.com)

Am Mittwoch, 17. April, 3.34 Uhr, hat ein aufmerksamer Bürger bemerkt, dass Rauch aus einer Fuge zwischen zwei Gebäuden in der Amalienstraße in München dringt.

MÜNCHEN Nach der Entdeckung des Rauchaustritts wählte der Mitteiler die Notrufnummer und informierte die Feuerwehr. Die Einsatzkräfte stellten fest, dass unter einem Blech am Dach Rauch austrat. Daraufhin demontierten sie die Blechverkleidung. Ein Trupp brachte über eine Löschlanze Wasser in die glühende Dehnfuge ein. Zeitgleich wurden alle angrenzenden Wohnungen des vierstöckigen Gebäudes kontrolliert. Beim Betreten des Treppenraums konnten die Einsatzkräfte ebenfalls eine leichte Rauchentwicklung wahrnehmen. In einer Wohnung im Erdgeschoss erkannten die Einsatzkräfte mit der Wärmebildkamera eine Erwärmung an einer Wand. Hier bohrten sie mehrere Löcher, über die ebenfalls Löschmittel eingebracht wurde. Mit einem Hochleistungslüfter konnten die verrauchten Bereiche gelüftet werden. Da die Glutnester in der Fuge schlecht lokalisierbar waren, werden im Laufe des heutigen Tages immer wieder Kontrollen durchgeführt. Verletzt wurde bei diesem Einsatz niemand. Während der fünfstündigen Löschmaßnahmen kam es im betroffenen Bereich zu leichten Verkehrsbehinderungen. Die Brandursache ermittelt die Polizei.


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