05.04.2019, 09:23 Uhr

PP Oberbayern-Nord zieht Bilanz 24-Stunden-Blitzmarathon – 39.373 Verkehrsteilnehmer kontrolliert, 1.118 Geschwindigkeitsverstöße registriert

(Foto: mino21/123RF)(Foto: mino21/123RF)

Der so genannte 24-Stunden-Blitzmarathon ist am Donnerstag, 4. April, 6 Uhr, zu Ende gegangen. Die Dienststellen des Polizeipräsidiums Oberbayern Nord haben 39.373 Verkehrsteilnehmer hinsichtlich der zulässigen Höchstgeschwindigkeit kontrolliert. Dabei wurden 1.118 Geschwindigkeitsverstöße registriert.

OBERBAYERN Die allermeisten Verkehrsteilnehmer fuhren demnach regelkonform und haben auf die Einhaltung der zulässigen Höchstgeschwindigkeiten geachtet. Dennoch waren auch vereinzelt verantwortungslose Raser unterwegs.

Im Landkreis Ebersberg kam es zur höchsten Geschwindigkeitsüberschreitung im Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums Oberbayern-Nord: Eine circa 35-jährige Frau hatte beim Überholvorgang mit ihrem BMW auf der Staatsstraße 2580 im Gemeindebereich Markt Schwaben so stark beschleunigt, dass ihr Pkw bei erlaubten 100 km/h mit 171 km/h vom Messgerät erfasst wurde. Sie muss hier mit mindestens 600 Euro Bußgeld, zwei Punkten im Fahreignungsregister sowie drei Monaten Fahrverbot rechnen.

Im Landkreis Starnberg wurde auf Höhe des Ortsteils Meiling ein BMW mit 127 km/h bei erlaubten 70 km/h (57 km/h Überschreitung) von einer Messung auf der Staatsstraße 2068 erfasst.

Im Landkreis Eichstätt konnte ein männlicher Fahrer eines Seat auf der Bundesstraße B13 bei Eitensheim nach Abzug der Messtoleranz mit einer Überschreitung von 53 km/h festgestellt werden (erlaubt waren 70 km/h).

Im vergangenen Jahr ereigneten sich im Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums Oberbayern-Nord 1.881 Geschwindigkeitsunfälle, bei denen 24 Menschen den Tod fanden, 1.023 wurden verletzt. Die Überwachung dieser Hauptunfallursache bleibt deshalb losgelöst vom Blitzmarathon auch weiterhin im Fokus der Verkehrsüberwachungstätigkeiten.


0 Kommentare