04.04.2019, 15:17 Uhr

Bilanz Blitzmarathon in Niederbayern – Spitzenreiter hatte 157 km/h bei erlaubten 70 auf dem Tacho

(Foto: angelstorm/123RF)(Foto: angelstorm/123RF)

Der siebte Blitzmarathon ging am Donnerstagmorgen, 4. April, nach 24 Stunden zu Ende. Die Polizei Niederbayern zeigt sich mit der Geschwindigkeitsmoral zufrieden.

NIEDERBAYERN Um 6 Uhr früh endete der siebte bayernweite Blitzmarathon. Auch das Polizeipräsidium Niederbayern beteiligte sich an der Aktion und führte in ihrem Zuständigkeitsbereich 24 Stunden lang Geschwindigkeitsüberwachungen durch. Nach den Auswertungen der Messergebnisse lässt sich eine positive Bilanz ziehen. Die Beanstandungsquoten bei Geschwindigkeitsüberwachungen liegen üblicherweise deutlich höher. Daraus lässt sich folgern, dass sich der überwiegende Teil der Verkehrsteilnehmer vorbildlich an die Geschwindigkeitsbegrenzungen hielt.

Zahlen und Fakten

Insgesamt wurden circa 15.200 Fahrzeuge mit stationären Geräten gemessen. Davon wurden 383 Geschwindigkeitsüberschreitungen festgestellt. Ebenso fanden Geschwindigkeitsüberwachungen mit den Laserhandmessgeräten statt. Hier mussten 198 Fahrzeugführer an 70 verschiedenen Messstellen niederbayernweit beanstandet werden. Neben Geschwindigkeitsverstößen mussten wenige anderweitige Verstöße, wie zum Beispiel nicht getragener Sicherheitsgurt oder abgefahrene Reifen, geahndet werden.

Als „trauriger Spitzenreiter“ in Niederbayern darf ein Opel-Fahrer aus dem Raum Landshut bezeichnet werden. Der Mann wurde auf der Staatsstraße 2045 bei Landshut mit gefahrenen 157 km/h gemessen. Erlaubt waren in diesem Bereich 70 km/h. Ihm droht ein Bußgeld in Höhe von mindestens 600 Euro, zwei Punkte im Fahreignungsregister sowie ein dreimonatiges Fahrverbot.

Als Fazit bleibt zu hoffen, dass sich der überwiegende Teil der Verkehrsteilnehmer, auch über den Blitzmarathon hinaus, an die Geschwindigkeitsbegrenzungen halten wird. Die Überwachung der Geschwindigkeit bleibt weiterhin ein wesentlicher Bestandteil zur Erhaltung der Verkehrssicherheit.


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