04.03.2019, 12:47 Uhr

Die Polizei zieht Bilanz Faschingstreiben in Mainburg – alles friedlich, nur der Alkohol sorgte mal wieder für Stress

(Foto: 123rf.com)(Foto: 123rf.com)

Die Anreise der Faschingswägen, die sich bereits ab 12 Uhr in Mainburg auf der Schöllwiese sammelten, verlief ohne Probleme und Beanstandungen. Weder waren Verstöße gegen die Ausrüstungsvorschriften noch bezüglich der Außenmaße der Wagen festzustellen. Auf keinem der überprüften Faschingswagen wurden Personen transportiert.

MAINBURG Auf der Schöllwiese begann schließlich für die Faschingsfreunde das Spektakel und die ersten Rauchmaschinen kamen zum Einsatz. Gleichzeitig wurde die Leistungskraft der Musikanlagen getestet. Bereits hier übernahmen die Verantwortlichen gemeinsam mit dem Sicherheitsdienst die Kontrollen, ob die von der Genehmigungsbehörde erlassenen Auflagen eingehalten wurden. Dank der guten Vorbereitung des Organisationskomitees konnte sich die Polizei im Vorfeld auf die verkehrsmäßige Überprüfung der Zugstrecke konzentrieren. Einzelne Fahrzeugführer, die ihren Pkw im absoluten Haltverbot geparkt hatten, mussten beanstandet werden. Der Faschingszug verlief ohne Probleme. Die Auflösung des Zuges am Griesplatz ging nach hiesiger Einschätzung problemlos vonstatten. Verantwortliche der Narrhalla und Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes sorgten dafür, dass alle Personen die Faschingswägen verließen und die Gespanne zügig ihre Heimfahrt antreten konnten.

Auch das anschließende Faschingstreiben verlief aus polizeilicher Sicht ohne nennenswerte Vorfälle. Dreimal wurde die Polizei um Hilfe gerufen, weil alkoholisierte Besucher in Streit geraten waren bzw. hilflos aufgefunden wurden. Ein erheblich alkoholisierter 27-Jähriger aus dem Landkreis Freising musste gegen Mitternacht in Schutzgewahrsam genommen werden, weil er aufgrund seiner Alkoholisierung auf der Fahrbahn herumtorkelte. Nachdem sich weder Angehörige noch Freunde um ihn kümmern konnten, wurde er zur Ausnüchterung in die Arrestzelle gebracht. Hier wurde er ausfallen, beleidigte und bedrohte die Beamten und leistete erheblichen Widerstand.

Am Sonntagvormittag erlebten drei Anwohner in der Salvatorbergstraße bzw. am Salvatorberg eine böse Überraschung. Vandalen stürzten auf dem Heimweg vom Fasching eine Gabione um und brachen mehrere Zaunsprossen ab. Außerdem wurde ein Salzbehälter der Stadt beschädigt. In der Ebrantshauser Straße wurden die Scheibenwischer eines Ford abgerissen. Der entstandene Sachschaden summiert sich auf circa 750 Euro. Die Fensterscheibe eines Lokales in der Innenstadt ging zu Bruch, weil ein Betrunkener nicht mehr das nötige Feingefühl aufbringen konnte, als er an das Fenster klopfen wollte. Ein 49-jähriger Mainburger ertappte einen 28-Jährigen aus dem Landkreis Landshut dabei, wie dieser den Außenspiegel seine Kfz beschädigte. Wegen des entstandenen Sachschadens in Höhe von 100 Euro erstattete er Strafanzeige. Der Täter war erheblich betrunken.

Zwei alkoholisierte Fahrzeugführer müssen in nächster Zeit zu Fuß gehen. Bei ihnen wurde im Zuge einer Verkehrskontrolle festgestellt, dass sie unter Alkoholeinfluss standen.

Ein 15-jähriger Schüler aus Mainburg erstattete Anzeige wegen Körperverletzung, weil er von einem 18-jährigen Mainburger am Hals gepackt wurde und Kratzspuren davontrug.

Zusammenfassend ist festzustellen, dass der diesjährige Faschingszug mit dem anschließenden Faschingstreiben – auch Dank der guten Zusammenarbeit mit den Verantwortlichen der Narrhalla, des Sicherheitsdienstes und der Stadt Mainburg – ohne größere Störungen verlief. Hauptgrund für die einzelnen Sicherheitsstörungen war wieder einmal der Alkoholkonsum.


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