30.11.2018, 10:29 Uhr

Über 30.000 Euro Schaden Crash auf der A9 – drei Verletzte und erhebliche Verkehrsbehinderungen

(Foto: Ursula Hildebrand)(Foto: Ursula Hildebrand)

In den frühen Freitagmorgenstunden, 30. November, 4.05 Uhr, ereignete sich auf der Autobahn A9 ein Unfall, der zu erheblichen Verkehrsbehinderungen führte. Ein 43-jähriger Mann aus dem Landkreis Eichstätt war mit seinem Audi A8 auf dem mittleren Fahrstreifen in Richtung Norden unterwegs und übersah hierbei einen vorausfahrenden Mitsubishi Outlander mit Anhänger. Der Audi prallte frontal in das Heck des Anhängers, wodurch dieser sich von der Kupplung löste, umstürzte und auf der Fahrbahn zum Liegen kam.

MANCHING Der Mitsubishi schleuderte durch den rückwärtigen Anstoß in die Mittelleitplanke, der Audi konnte nach dem Unfall noch nach rechts auf den Standstreifen ausweichen. Ein nachfolgender Lkw MAN konnte nicht mehr rechtzeitig anhalten und fuhr frontal in den auf der Fahrbahn liegenden Anhänger, der dabei vollständig zerstört wurde. Die über eine Tonne schwere Ladung des Pkw-Anhängers, in der Hauptsache bestehend aus Olivenöl und Glühwein, wurde hierbei über alle drei Fahrstreifen verteilt und blockierte zunächst vollständig die Richtungsfahrbahn Nürnberg.

Ab 04.20 Uhr konnte der Verkehr auf dem Standstreifen frei gegeben werden, um 5.30 Uhr danach auch der linke Fahrstreifen. Dennoch staute sich der Verkehr zurück bis über die Anschlussstelle Langenbruck hinaus. Bedingt durch das Olivenöl gestaltet sich die Reinigung der Fahrbahn für die Autobahnmeisterei Ingolstadt und die Feuerwehr Langenbruck schwierig, weshalb der rechte Fahrstreifen nach wie vor gesperrt ist.

Der 48-jährige Fahrer des Mitsubishi und sein 53-jähriger Beifahrer, beide aus Bad Hersfeld, wurden durch den Unfall leicht verletzt, ebenso wie der 57-jährige Lkw-Fahrer aus Rohrbach, der Audi-Fahrer blieb unverletzt. Der entstandene Sachschaden an den beteiligten Fahrzeugen und den Straßenreinrichtungen wird auf über 30.000 Euro geschätzt.


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