29.10.2018, 13:21 Uhr

Unfallserie Zu schnell bei Nässe – rund 160.000 Euro Schaden bei acht Unfällen auf der A9

(Foto: 123rf.com)(Foto: 123rf.com)

Am Sonntag, 28. Oktober, führten acht Unfälle auf der Autobahn A9 im Zuständigkeitsbereich der VPI Ingolstadt. Polizei und Feuerwehren waren im Dauereinsatz.

INGOLSTADT Unfallursache war jeweils zu schnelles Fahren bei Nässe, sodass insgesamt ein Schaden in Höhe von rund 160.000 Euro entstand.

5.55 Uhr, Fahrtrichtung Nürnberg, Höhe Stammham

Ein 46-jähriger aus Klingenthal verlor die Kontrolle über seinen Audi A4 und kam nach rechts von der Fahrbahn ab, wo er gegen einen Wildschutzzaun fuhr. Bei der Unfallaufnahme wurde bei dem Mann Alkoholgeruch festgestellt, er musste sich einer Blutentnahme unterziehen, sein Führerschein wurde sichergestellt. Der Sachschaden am Audi wird auf 20.000 Euro geschätzt, er war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden.

7.55 Uhr, Fahrtrichtung München, Höhe Kinding

Ein 43-jähriger aus Zeil am Main kam mit seinem Mercedes C220 am Kindinger Berg im Bereich des Fahrbahnteilers ins Schleudern und nach links von der Fahrbahn ab, wo er gegen die Böschung prallte. Dabei entstand am Pkw ein Sachschaden in Höhe von 30.000 Euro, das Fahrzeug musste abgeschleppt werden.

8.30 Uhr, Fahrtrichtung München, Höhe Langenbruck

Ein 47-jähriger aus Büchenbach kam mit seinem VW Passat kurz nach der Anschlussstelle Langenbruck nach rechts von der Fahrbahn ab und prallte gegen die Schutzplanke. Dabei entstand am Pkw ein Sachschaden in Höhe von 20.000 Euro, das Fahrzeug musste abgeschleppt werden.

8.45 Uhr, Fahrtrichtung Nürnberg, Höhe Langenbruck

Ein 53-jähriger aus Castrop-Rauxel kam mit seinem Porsche Cayman eine Viertelstunde später in der Gegenrichtung nach rechts von der Fahrbahn ab und prallte gegen die Schutzplanke. Dabei entstand am Pkw ein Sachschaden in Höhe von 60.000 Euro, das Fahrzeug musste abgeschleppt werden.

11.10 Uhr, Fahrtrichtung München, Anschlussstelle Ingolstadt-Süd

Eine 43-jährige aus Ingolstadt wollte mit ihrem BMW Z3 an der Anschlussstelle Ingolstadt-Süd auf die A9 Richtung München auffahren und verlor dabei im Kurvenbereich des Einfahrtsasts die Kontrolle über ihr Fahrzeug, welches anschließend über alle drei Fahrstreifen schleuderte und in die Mittelleitplanke prallte. Hierbei entstand am Pkw ein Sachschaden in Höhe von 4.000 Euro.

15.30 Uhr, Fahrtrichtung Nürnberg, Höhe Langenbruck

Ein 31-jähriger aus Manching wollte mit seinem Kleintransporter Mercedes an der Anschlussstelle Langenbruck auf die A9 Richtung Nürnberg auffahren und verlor dabei im Kurvenbereich des Einfahrtsasts die Kontrolle über sein Fahrzeug, welches anschließend über alle drei Fahrstreifen schleuderte und in die Mittelleitplanke prallte. Hierbei entstand am Kleintransporter ein Sachschaden in Höhe von 5.000 Euro, das Fahrzeug musste abgeschleppt werden.

15.50 Uhr, Fahrtrichtung München, Anschlussstelle Lenting

Ein 31-jähriger aus dem nordrhein-westfälischen Bergheim kam mit seinem Seat Altea an der Anschlussstelle Lenting im Bereich des Beschleunigungsstreifens ins Schleudern und prallte gegen die rechte Schutzplanke. Hierbei entstand Sachschaden in Höhe von 5.000 Euro am Fahrzeug, es musste abgeschleppt werden.

16.30 Uhr, Fahrtrichtung Regensburg, Höhe Wolnzach

Ein 43-jähriger aus Regensburg kam mit seinem Mercedes Vito kurz nach Wolnzach auf dem rechten Fahrsteifen ins Schleudern und prallte seitlich gegen einen VW Caddy, der gerade im Begriff war, den Mercedes auf dem linken Fahrstreifen zu überholen. Anschließend kam er nach rechts von der Fahrbahn ab und prallte gegen die Schutzplanke, wobei sich der Mann leicht verletzte, er wurde in eine Klinik gebracht. Der 53-jährige Fahrer des VW Caddy aus Neustadt an der Waldnaab blieb unverletzt, an den beiden beteiligten Fahrzeugen entstand ein Sachschaden von insgesamt 15.000 Euro, sie mussten abgeschleppt werden.


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