10.10.2018, 21:03 Uhr

Katastrophenschutz Probealarm – am 17. Oktober heulen auch im Landkreis Kelheim die Sirenen

(Foto: Ursula Hildebrand)(Foto: Ursula Hildebrand)

Mit einem Heulton von einer Minute Dauer wird am Mittwoch, 17. Oktober, um 11 Uhr in weiten Teilen Bayerns die Auslösung des Sirenenwarnsystems geprobt.

LANDKREIS KELHEIM Am Probealarm beteiligt sich der gesamte Landkreis Kelheim ohne die Gemeinden Wildenberg, Kirchdorf und den Markt Rohr. In Riedenburg wird der Probealarm nur in Riedenburg selbst und den Ortsteilen Deising, Haidhof und Prunn ausgelöst. Der Probealarm am 17. Oktober erfolgt erstmals zusätzlich über die Warn-App „NINA“.

Der Heulton soll die Bevölkerung bei schwerwiegenden Gefahren für die öffentliche Sicherheit veranlassen, ihre Rundfunkgeräte einzuschalten und auf Durchsagen zu achten. Der Alarm wird von der Polizei oder vom Landratsamt Kelheim bei Großbränden, bei Unfällen in Betrieben, auf der Straße oder der Schiene oder bei sonstigen Gefahren ausgelöst werden, bei denen mit erhöhten Schadstoffkonzentrationen zu rechnen ist und eine Gefährdung der Bevölkerung nicht ausgeschlossen werden kann. Eine Auslösung des Sirenensignals wird auch bei Hochwasserereignissen erfolgen, wenn mit einer Überflutung eines bewohnten Gebietes, zum Beispiel durch einen Deichbruch gerechnet werden muss. Verhaltenshinweise für die Bevölkerung erfolgen durch Rundfunkdurchsagen. Im direkt betroffenen Gebiet werden durch die Einsatzleitung vor Ort auch Lautsprecherdurchsagen veranlasst, die von Kräften verschiedener Feuerwehren und vom THW durchgeführt werden. Der Probealarm soll dazu dienen, die Funktionsfähigkeit des Sirenenwarnsystems zu überprüfen und die Bevölkerung auf die Bedeutung des Sirenensignals hinzuweisen.

Die Bevölkerung wird gebeten zu beachten, dass zwar bei einem Schadensereignis Durchsagen über den Rundfunk gesendet werden, dies bei der Probealarmierung jedoch nicht erfolgen wird.


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