16.09.2018, 21:13 Uhr

Einsatz in Ingolstadt Feuerwehr muss Photovoltaikanlage abbauen, um Brand zu löschen

(Foto: 123rf.com)(Foto: 123rf.com)

Am Sonntagnachmittag, 16. September, alarmierten gegen 14.15 Uhr, mehrere Anrufer aus Ingolstadt die Feuerwehr in die Kleiberstraße nach Unsernherrn. Aus der Dachfläche mit einer Photovoltaikanlage drang bereits dichter Rauch. Alle Bewohner hatten die Doppelhaushälfte bereits verlassen.

INGOLSTADT Die erste Erkundung ergab, dass im Inneren der Dachbereichs nichts brannte und auch keine warmen Stellen mit der Wärmebildkamera zu erkennen waren. Im Außenbereich breitete sich das Feuer unter den Dachtaschen und den Photovoltaikplatten allerdings rasch aus. Mit einigen kurzen Löschstößen aus zwei Rohren konnte der Brand schnell unter Kontrolle gebracht werden. Ein Rückbau der Dacheindeckung und der Anlage waren aber trotzdem unumgänglich. Mit der Unterstützung eines Elektrikers aus den Reihen der Freiwilligen Feuerwehr und mit Hilfe der Drehleiter gingen die Einsatzkräfte an die Arbeit. Stück für Stück wurden die einzelnen Platten demontiert. Letztendlich konnte nach drei Stunden „Feuer aus“ gemeldet werden.

Die gute Nachricht ist wohl, dass die Familie am frühen Abend wieder ins Haus zurückkann. Im Inneren entstand glücklicherweise kein Brandschaden.

Die Berufsfeuerwehr wurde von den Feuerwehren aus Hundszell, Haunwöhr und Unsernherrn unterstützt.

Die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Stadtmitte besetzten die Feuerwache für eventuelle Paralleleinsätze. Noch während der Löscharbeiten in Unsernherrn lief eine Brandmeldung aus dem Bauerngerätemuseum auf. Der Einsatz im Museum stellte sich aber schnell aus Fehlalarm heraus. Kurze Zeit später wurde eine Drehleiter aus Ingolstadt nach Gaimersheim angefordert. Gemeldet war ein Dachstuhlbrand mit Rauchentwicklung aus der Photovoltaikanlage. Die Erkundung vor Ort verlief aber negativ und die Ingolstädter Einheiten konnten schnell wieder zurück zur Wache fahren.


0 Kommentare