02.08.2018, 14:13 Uhr

Vorfreude auf neuen Lebensabschnitt Dienstgruppenleiter der Polizeiinspektion Kelheim verabschiedet sich in den Ruhestand

(Foto: PI Kelheim)(Foto: PI Kelheim)

Ende Juli 2018 erhielt Polizeihauptkommissar Alfred Hirsch seine Ruhestandsurkunde aus den Händen von Polizeipräsident Herbert Wenzl. Nach rund 44 Jahren Dienst bei der Bayer. Polizei geht er mit Ablauf Juli 2018 in seinen wohlverdienten Ruhestand.

KELHEIM Unter Teilnahme vieler aktiver und ehemaliger Kollegen der Kelheimer Inspektion, sowie dessen Ehefrau Petra, verabschiedete der Dienststellenleiter, H. Erster Polizeihauptkommissar Erich Banczyk, seinen langgedienten Dienstgruppenleiter, H. Polizeihauptkommissar Alfred Hirsch, im Rahmen einer kleinen Feierstunde auf der Inspektion. Die musikalische Umrahmung der Veranstaltung übernahm wie immer das Multitalent der Dienststelle mit seiner „Quetsch`n“, H. Polizeioberkommissar Dietmar Wallner.

In seiner Abschiedsrede zeigte der Inspektionsleiter nochmals den Werdegang von Alfred Hirsch auf und würdigte dessen Arbeit und die Verdienste bei der Polizei. Mit 17 Jahren, am 3. September 1974, begann Alfred Hirsch seine rund dreijährige Ausbildung bei der 5. Bereitschaftspolizeihundertschaft in Eichstätt. Im Anschluss verschlug es ihn nach München, wo er nach verschiedenen Verwendungsstationen, unter anderem bei der damaligen Polizeidirektion Zentrale Dienste, PI 11 und der PI 14, schließlich am 1. August 1982 in seine Heimat, zur Kelheimer Inspektion, versetzt wurde. Nach mehreren Jahren als Wach- und Streifenbeamter qualifizierte er sich schließlich für die Zulassung an der Beamtenfachhochschule in Sulzbach-Rosenberg - Fachbereich Polizei im Jahr 1994. Nach erfolgreich abgelegter Prüfung für den gehobenen Polizeivollzugsdienst (heute 3. Qualifikationsebene), kehrte er im September 1996 als frisch gebackener Polizeikommissar nach Kelheim zurück, wo er zunächst als stellvertretender Dienstgruppenleiter seinen Dienst verrichtete und ab 2003 die Funktion des Dienstgruppenleiters übernahm. Neben seiner eigentlichen Tätigkeit organisierte Alfred Hirsch auch viele Sportevents und engagierte sich nebenbei noch als Ausbildungsbeamter für den gehobenen Polizeivollzugsdienst sowie als Präventionsbeamter. In dieser Eigenschaft werden ihn sicherlich viele Mitbürger aus verschiedenen Vorträgen und Veranstaltungen, unter anderem zum Thema „Zivilcourage“ kennen.

Alfred Hirsch galt als sehr erfahrener und routinierter Polizeibeamter, der auch in stressigen Situationen die Ruhe bewahrte. Bei der Verabschiedung kamen auch einige Anekdoten zur Sprache, so schlüpfte Alfred Hirsch bei verschiedenen „PI-internen Anlässen“ immer wieder mal in die Rolle des Polizeipräsidenten, wobei ihm eine gewisse Ähnlichkeit mit dem „Echten“ nicht abzusprechen war. Die Kolleginnen und Kollegen hatten in Alfred Hirsch einen hilfsbereiten, durchwegs kollegialen und immer fürsorglichen Dienstgruppenleiter. Mit ihm verliert die Dienststelle neben einem echten Kelheimer Gewächs, einen geschätzten und wertvollen Mitarbeiter. Mit einem ausdrücklichen Dank für die geleistete Arbeit, den besten Wünschen für den neuen Lebensabschnitt sowie einen Blumenstrauß für die Ehefrau Petra, entließ der Inspektionsleiter Alfred Hirsch mit einem Zitat von Ernst Reinhardt: „Im Ruhestand muss man nicht mehr tun, was sich rentiert, sondern kann tun, was sich lohnt“!

Alfred Hirsch war bei seinen Abschiedsworten schon auch die Vorfreude auf den neuen Lebensabschnitt anzumerken. Er ließ nochmals verschiedene Erlebnisse seines Polizeilebens Revue passieren und verabschiedete sich bei allen mit einem herzlichen Dankeschön. Bei einem Buffet sowie Kaffee und Kuchen fand die Abschiedsfeier ihr Ende.


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