02.08.2018, 11:10 Uhr

Verdächtige Anrufe Kelheimer Seniorinnen fallen nicht auf angebliche Polizeibeamtin herein

(Foto: 123rf.com)(Foto: 123rf.com)

Am frühen Mittwochnachmittag, 1. August, kam es im Stadtgebiet Kelheim erneut zu mehreren verdächtigen Anrufen. Betroffen waren in allen Fällen ältere Damen. Sie wurden von einer unbekannten Dame angerufen. Allen wurde der gleiche Sachverhalt am Telefon erläutert.

KELHEIM Den Damen wurde gesagt, es wäre in der Nähe ihrer Wohnung eingebrochen worden. Bei den festgenommenen Tätern sei anschließend ein Notizblock mit den Daten der jeweiligen Angerufenen gefunden worden. Bei den persönlichen Daten stünde zudem dabei, dass die Seniorinnen alleinstehend wären und Wertgegenstände oder Bargeld zuhause hätten. Die Anruferin gab sich bei einem der Anrufe als Polizistin aus. Bei weiteren Anrufen wurde festgestellt, dass die Rufnummer 09441/ 110 angezeigt wurde. Dabei handelt es sich um eine von den Tätern im Internet generierte Nummer, die den Anschein erwecken soll, dass tatsächlich die Polizei Kelheim anruft, was natürlich nicht der Fall ist. Glücklicherweise kam es in keinem der Fälle zu weiteren Handlungen. Die Gespräche wurden alle rechtzeitig beendet.

In diesem Zusammenhang wird darauf hingewiesen, dass am Telefon nie Angaben zum eigenen Vermögen erfolgen sollten. Weiterhin sollte bei Zweifeln an der Echtheit des Anrufs der Polizei aufgelegt und die richtige Festnetznummer zurückgerufen werden. Die Polizei wird sie nie zu eigenem Vermögen und Wertgegenständen am Telefon befragen. Auch beim persönlichen Kontakt, vor allem mit zivilen Beamten der Polizei, sollte stets der Dienstausweis verlangt werden.


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