19.07.2018, 23:24 Uhr

Die Polizei warnt vor der Masche Dubiose Anrufer forderten hohe Geldsummen

(Foto: slasny/123RF)(Foto: slasny/123RF)

Am Donnerstag, 19. Juli, gingen zwischen 11 Uhr bis zur Mittagszeit bei der Einsatzzentrale des Polizeipräsidiums Niederbayern vermehrt Meldungen über verdächtige Anrufe ein, bei denen die Anrufer sich als Verwandte oder Bekannte ausgaben. Die Anrufer gaben vor, für einen Wohnungskauf eine größere Bargeldsumme zu benötigen.

SCHWEIG Betroffen waren die Bereiche Schweig im Landkreis Kelheim, Oberahrain im Landkreis Landshut, Hohenau im Landkreis Freyung-Grafenau und Vilshofen im Landkreis Passau. Die Anrufer forderten Summen zwischen 20.000 und 45.000 Euro und erkundigten sich auch nach sonstigen Wertgegenständen. In keinem der bekanntgewordenen Fälle kam es zu Geldübergaben oder sonstigen finanziellen Schäden.

Das Polizeipräsidium Niederbayern warnt erneut vor dieser dreisten Betrugsmasche und appelliert auch insbesondere an Angehörige von älteren Menschen, mit Ihren Familienangehörigen über diese Betrugsform zu sprechen und bittet um Beachtung folgender Hinweise: Informieren Sie sich als Angehöriger über die Betrugsform Enkeltrick“. Sprechen Sie mit ihrem Angehörigen über Verhaltensweisen, an denen man Betrüger und ihre „Maschen“ erkennen kann. Helfen Sie Ihrem Angehörigen dabei, ggf. den Vornamen im Telefonbucheintrag abkürzen zu lassen. Damit entziehen Sie den Tätern die Grundlage, auf Ihren Angehörigen aufmerksam zu werden. Bestärken Sie Ihren Angehörigen darin, einfach aufzulegen, wenn ein Anruf verdächtig erscheint. Anschließend sollte die Polizei über 110 verständigt werden. Hinterlassen Sie bei Ihrem Angehörigen Ihre Erreichbarkeit. So kann er im Zweifel mit Ihnen Rücksprache halten. Wirken Sie darauf hin, dass Ihr Angehöriger keine größeren Geldbeträge oder Wertgegenstände zuhause aufbewahrt. Wenn Ihr Angehöriger zu Hause Opfer einer Betrugsstraftat wurde: Unterstützen Sie ihn dabei, Strafanzeige bei der Polizei zu erstatten.

Weiterführende Informationen zum Thema Enkeltrick finden sich im Internet unter www.polizei-beratung.de oder bei den Kriminalpolizeilichen Beratungsstellen.


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