24.06.2018, 11:06 Uhr

Die Kripo ermittelt 200.000 Euro Schaden bei Dachstuhlbrand in Eichstätt

(Foto: Holger Becker)(Foto: Holger Becker)

Am Samstagmorgen, 23. Juni, entstand in einem Einfamilienhaus im Ortsteil Rebdorf durch ein Feuer Sachschaden von circa 200.000 Euro.

EICHSTÄTT Die Bewohner des Wohnhauses in der Siedlung „Am Wald“ waren am Samstag gegen 4 Uhr durch einen Rauchmelder geweckt worden. Danach entdeckten sie im Badezimmer des Hauses Rauchentwicklung. Das Ehepaar alarmierte die Feuerwehr und konnte das Gebäude rechtzeitig verlassen, sodass beide unverletzt blieben.

Beim Eintreffen der Feuerwehren aus Eichstätt und Wasserzell drang bereits starker Rauch aus dem Dachstuhl des Gebäudes. Die Flammen hatten sich im Dachgeschoss und Dachstuhlbereich ausgeweitet. Das Eingreifen von circa 35 Feuerwehreinsatzkräften verhinderte ein vollständiges Ausbrennen des Wohnhauses. Dachgeschoss und Dachstuhl wurden jedoch schwer beschädigt. Derzeit ist das Einfamilienhaus nicht bewohnbar. Erste vorsichtige Schätzungen beziffern den Brandschaden auf circa 200.000 Euro.

Die Kriminalpolizei Ingolstadt hat die Ermittlungen zur noch unklaren Brandursache übernommen. Die noch ausstehenden weiteren Untersuchungen sollen klären, ob möglicherweise ein technischer Defekt brandursächlich gewesen sein könnte. Anhaltspunkte für ein Fremdverschulden bestehen bisher nicht.


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