30.05.2018, 18:30 Uhr

Einsatz im /Landkreis Eichstätt Mindestens 500.000 Euro Schaden nach Brand in einem Entsorgungsbetrieb in Beilngries

(Foto: begemot_30/123rf.com)(Foto: begemot_30/123rf.com)

In einem Entsorgungsbetrieb in Beilngries ist am Dienstagnachmittag, 29. Mai, Feuer ausgebrochen, das sich in der Folge auf eine Sortieranlage und zwei Hallen ausweitete. Nach ersten Schätzungen muss von einem Brandschaden von mindestens 500.000 Euro ausgegangen werden.

BEILNGRIES/LANDKREIS EICHSTÄTT Gegen 16.35 Uhr ging der Notruf über einen Brand am Untermühlweg in Beilngries bei der Integrierten Rettungsleitstelle ein. Als die alarmierten Feuerwehren am Brandort eintrafen, mussten sie feststellen, dass in einem dortigen Entsorgungsbetrieb eine größere Menge Restmüll in Brand geraten war. Zudem hatte das Feuer bereits auch auf Betriebsgebäude übergegriffen. Bedingt durch die sehr starke Rauchentwicklung wurde von der Einsatzzentrale des Polizeipräsidiums Oberbayern Nord vorsorglich eine Rundfunk-Gefahrenmeldung veranlasst und die Beilngrieser Bürger aufgefordert Fenster und Türen geschlossen zu halten.

Die starke Rauchentwicklung bedeutete für die Feuerwehreinsatzkräfte zudem, dass ein Großteil der notwendigen Löscharbeiten nur mit Hilfe von Atemschutz zu leisten waren. Den mehr als 100 Feuerwehreinsatzkräften gelang es schließlich nach mehrstündigem Einsatz bis in die späten Nachtstunden den Brand zu löschen. Das Feuer hatte zwischenzeitlich allerdings erheblichen Schaden in und an zwei Hallen angerichtet, in denen eine Müllsortieranlage installiert ist. Nach ersten Schätzungen entstand an den Gebäuden und den maschinellen Anlagen ein Schaden von mindestens 500.000 Euro. Verletzt wurde niemand. Die Gefahrenwarnung konnte gegen 22 Uhr aufgehoben werden. Neben den Feuerwehren aus Beilngries und Umgebung befand sich noch ein Vertreter des Landratsamtes Eichstätt, Rettungsdienst sowie das THW im Einsatz. Letzteres errichtete eine Sperre um das Ablaufen von Löschwasser in die nahegelegene Altmühl zu verhindern.

Die Kriminalpolizei Ingolstadt hat noch am Dienstagabend mit den ersten Ermittlungen begonnen. Die Untersuchungen an der Brandstelle wurden heute von den Brandermittlern fortgesetzt. Als Brandursache konnte ein technischer Defekt an einem Kugellager in der Sortieranlage ausfindig gemacht werden. Durch die dadurch entstandene Hitzentwicklung hat sich nach Feststellungen der Ermittler, der zum Sortieren vorgesehene Gewerbemischmüll entzündet.


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