25.04.2018, 13:34 Uhr

Drei-Tages-Aktion Die Ingolstädter Polizei führt Fahrradkontrolltage durch

(Foto: 123rf.com)(Foto: 123rf.com)

Im Jahr 2017 verzeichnete die Polizeiinspektion Ingolstadt wieder 396 Fahrradunfälle im Stadtgebiet von Ingolstadt. Diese nehmen mit 9,5 Prozent des Gesamtunfallaufkommens den zweiten Platz hinter den Pkw-Unfällen ein. Von den insgesamt 418 beteiligten Radfahrern wurden 339 Personen verletzt, 46 davon schwer. An 58 % der Unfälle waren Radfahrer zumindest mitursächlich schuld an den Zusammenstößen. Hauptunfallursache setzten wieder einmal die so genannten Geisterradler.

INGOLSTADT Die Polizei nimmt dies zum Anlass, um zusammen mit dem Verkehrsüberwachungsdienst der Stadt Ingolstadt von Mittwoch bis einschließlich Freitag, 2. bis 4. Mai, auch in diesem Jahr wieder Fahrradkontrolltage im Stadtgebiet von Ingolstadt durchzuführen. Der Verkehrsüberwachungsdienst führt die Kontrollen ausschließlich in der Fußgängerzone durch. Verstöße werden gebührenpflichtig verfolgt.

Bei dieser Aktion wird es sich, wie schon in den letzten Jahren um ganzheitliche Kontrollen handeln. Das bedeutet, dass nicht nur das korrekte Verhalten und die Verkehrstüchtigkeit der Radfahrer, sondern auch auf die Ausrüstung und Beschaffenheit der Fahrräder sowie vorhandene Diebstahlssicherungen ein Augenmerk gelegt wird. Gleichzeitig wird überprüft, ob das benutzte Fahrrad als gestohlen gemeldet ist.

Die Drei-Tages-Aktion wird an verschiedenen Stellen, hauptsächlich an Unfallschwerpunkten, aber auch vor Schulen und größeren öffentlichen Gebäuden durchgeführt. Die Kontrollen haben überwiegend vorbeugenden und aufklärenden Charakter, wobei bei gravierenden Verstößen durchaus ein Verwarnungs- oder Bußgeld verhängt werden kann. Die Polizeiinspektion Ingolstadt wird dabei von jungen Kollegen der Bereitschaftspolizei unterstützt, die im Rahmen ihrer Ausbildung ein sogenanntes Kommunikationstraining durchführen.


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