19.04.2018, 15:53 Uhr

24-Stunden-Blitzmarathon Autofahrer rast mit 107 km/h durch Ingolstadt – das wird richtig teuer

(Foto: Ursula Hildebrand)(Foto: Ursula Hildebrand)

Der so genannte 24-Stunden-Blitzmarathon ist am Donnerstag, 19. April, 6 Uhr, zu Ende gegangen. Die Dienststellen des Polizeipräsidiums Oberbayern-Nord haben mehr als 20.000 Verkehrsteilnehmer hinsichtlich der zulässigen Höchstgeschwindigkeit kontrolliert. Dabei wurden 719 Geschwindigkeitsverstöße (circa drei Prozent) registriert. ´Die allermeisten Verkehrsteilnehmer fuhren demnach regelkonform und haben sehr bewusst auf die Einhaltung der zulässigen Geschwindigkeiten geachtet.

INGOLSTADT Dennoch waren auch wieder einzelne verantwortungslose Raser unter den gemessenen Kraftfahrzeugen: In Ingolstadt wurde an einer Kontrollstelle in der Nördlichen Ringstraße ein männlicher Pkw-Fahrer gegen 19 Uhr mit 107 statt der erlaubten 50 km/h gemessen. Dieser Fahrer muss wegen vorsätzlichen Verhaltens mit 560 Euro Geldbuße, zwei Punkten im Fahreignungsregister sowie mit zwei Monaten Fahrverbot rechnen. In den Landkreisen Erding und Starnberg kam es an außerörtlichen Messstellen zu den höchsten Überschreitungen im Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums Oberbayer- Nord. Auf der Staatsstraße 2068 (Landkreis Stranberg) beim Ortsteil Meilling war eine 57-jährige Pkw-Fahrerin gegen 22:30 Uhr mit 132 statt der dort erlaubten 70 km/h unterwegs. Auf der Staatsstraße 2332 (Landkreis Erding) im Gemeindebereich Buch am Buchrain wurde gegen 18:00 Uhr ein männlicher Fahrer mit dem Pkw bei erlaubten 80 km/h mit 147 km/h festgestellt. Als Konsequenz der Raserei werden bis zu 880 Euro Bußgeld und ebenfalls zwei Punkte sowie zwei Monate Fahrverbot fällig, da man bei solchen Überschreitungen von vorsätzlichem Verhalten ausgehen muss.

Im vergangenen Jahr ereigneten sich im Zuständigkeitsbereich des Präsidiums mehr als 2.700 Geschwindigkeitsunfälle, bei denen 17 Menschen den Tod fanden. Die Überwachung dieser Hauptunfallursache wird deshalb losgelöst vom Blitzmarathon auch weiterhin im Fokus der Verkehrsüberwachungstätigkeiten bleiben.


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