19.04.2018, 12:43 Uhr

Ermittlungen Diebisches Trio kommt für mehrere Taten im In- und Ausland in Frage

(Foto: Ursula Hildebrand)(Foto: Ursula Hildebrand)

Die gute Beobachtungsgabe der Geschädigten, der Modus Operandi und die intensiven Ermittlungen der Ermittler der Ingolstädter Polizeiinspektion führten nun auf die Spur eines Täter-Trios:

INGOLSTADT Zur Tatzeit am Mittwoch, 31. März, 11 bis 11.30 Uhr, wurde aus einem Anwesen in Ingolstadt Schmuck im Wert von mehreren tausend Euro entwendet. Ein zunächst unbekanntes Pärchen sprach die Bewohner des Hauses an und fragte, ob sie ihre entlaufene Katze gesehen hätten. Hierzu zeigten sie ein Handyfoto einer Katze vor. Als die beiden hilfsbereiten Senioren mit der Frau den Garten nach der angeblich entlaufenen Katze absuchten, schlich sich der Mann in das Haus und entwendete hier Schmuck im Wert von mehreren tausend Euro.

Durch den auffälligen Modus Operandi stellten die Ermittler fest, dass das Trio für weitere gleichgelagerte Taten in ganz Deutschland und im benachbarten europäischen Ausland in Frage kommt. So traten sie nach dem Diebstahl in Ingolstadt nur wenige Stunden später mit der gleichen Masche in Garching, wie auch am 20. Februar im südhessischen Kelsterbach in Erscheinung. Durch gezielt geführte Ermittlungen und intensiven Informationsaustausch mit Kollegen anderer Bundesländer und Nachbarstaaten, nicht aber zuletzt auch durch die gute Beobachtungsgabe der Geschädigten in Ingolstadt, ergab sich letztlich ein dringender Tatverdacht gegen ein 27- und 29-jähriges rumänisches Geschwisterpaar und einen 32-jährigen Mann gleicher Nationalität. Alle drei Personen haben im Inland keinen Wohnsitz. Der 32-Jährige wird mittlerweile per Haftbefehl gesucht.


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