02.03.2018, 00:58 Uhr

Unfall bei Wolnzach Stundenlange Sperrung und über 90.000 Euro Schaden nach Crash auf der A9

(Foto: Ursula Hildebrand)(Foto: Ursula Hildebrand)

Am Donnerstag, 1. März, ereignete sich gegen 16.16 Uhr auf der Autobahn A9 in Fahrtrichtung Nürnberg zwischen der Rastanlage Holledau und dem Autobahndreieck Holledau ein Verkehrsunfall, in dessen Folge es zwar keine Verletzten gab, es jedoch zu einem größeren Sachschaden und der Vollsperrung der A 9 über mehrere Stunden kam.

A9/WOLNZACH Gegen 16.16 Uhr befuhr ein 29-jähriger Neustädter mit seinem Pkw den linken von drei Fahrstreifen der A9 in Richtung Norden. Laut seinen Angaben kam es aus ungeklärter Ursache zu einem technischen Defekt an seinem Fahrzeug, in dessen Folge die Reifen blockierten. Der sich hinter ihm befindende 56-jährige Opel-Fahrer konnte nicht mehr rechtzeitig bremsen und fuhr auf den Vordermann auf. Dieser wurde durch den Anstoß auf den mittleren Fahrstreifen geschleudert, welchen ebenfalls eine 29-jährige Ingolstädterin mit ihrem Pkw befuhr. Sie konnte dem Pkw nicht mehr ausweichen und fuhr frontal in den schleudernden Opel. Der Neustädter schleuderte nach dem Anstoß über die gesamte Fahrbahn in den auf dem rechten Fahrstreifen fahrenden Sattelzug eines 52-jährigen Müncheners. Durch den Anstoß wurde der Tank der Zugmaschine stark beschädigt und es liefen Betriebsstoffe aus. Der Führer des Sattelzuges versuchte, nach rechts auszuweichen und kollidierte mit einem weiteren, auf dem freigegebenen Seitenstreifen fahrenden Sattelzug, besetzt mit einer 31-jährigen ungarischen Fahrerin.

Aufgrund der auslaufenden Betriebsstoffe, die sich über eine Länge von 250 Metern auf allen vier Fahrstreifen verteilten, musste die A9 in Fahrtrichtung Nürnberg zwischen 17.17 und 18.45 komplett gesperrt werden. Hierbei wurde der Verkehr durch die Autobahnmeisterei München-Nord an der Anschlussstelle Pfaffenhofen abgeleitet. Nachdem die Feuerwehren Geisenhausen und Wolnzach den linken Fahrstreifen durch Abbinden gereinigt hatten, konnte dieser für den Verkehr freigegeben werden. Die gesamte Fahrbahn musste nach der Räumung der unfallbeteiligten Fahrzeuge durch ein Spezialfahrzeug gereinigt werden. Das Wasserwirtschaftsamt wurde verständigt. Die weiteren Fahrstreifen der A 9 wurden gegen 21.40 Uhr durch die Autobahnmeisterei München-Nord, die die Unfallstelle auch absicherte, wieder freigegeben.

Alle drei Pkw sowie der Sattelzug, dessen Tank beschädigt wurde, waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Der Sachschaden beläuft sich auf etwa 92.000 Euro.


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