01.03.2018, 14:21 Uhr

„Jungs können für Überraschung sorgen“ Abensberger Judo-Nachwuchs will sich in Wanne-Eickel beweisen

Leon Zitzelsberger, Kevin Abeltshauser, Cheftrainer Jürgen Öchsner und Michael Weber. (Foto: Jürgen Öchsner/privat)Leon Zitzelsberger, Kevin Abeltshauser, Cheftrainer Jürgen Öchsner und Michael Weber. (Foto: Jürgen Öchsner/privat)

Vier Judoka des TSV Abensberg reisen am kommenden Wochenende nach Wanne-Eickel, um sich auf höchster nationaler Ebene mit ihren Altersgenossen zu messen. Für die Babonen an den Start gehen Leon Zitzelsberger (bis 50 Kilo), Kevin Abeltshauser (bis 60 Kilo), Michael Weber (über 90 Kilo) sowie Raffaela Igl (bis 70 Kilo).

ABENSBERG Bei den männlichen Startern sieht TSV Trainer Öchsner „viel Potential“, wenngleich er die Erwartungshaltung gezielt nach unten schraubt. „Das Niveau ist auch dieses Jahr wieder sehr hoch, letztlich wird die jeweilige Tagesform darüber entscheiden, wie weit es gehen kann“, so der Übungsleiter.

Hoch hinaus schaffte es Leichtgewichtler Zitzelsberger schon im vergangenen Jahr, als er, damals noch in der Gewichtsklasse bis 46 Kilo, die Bronzemedaille ergatterte. Mit seinem Vizemeistertitel bei den Süddeutschen Meisterschaften in diesem Jahr sieht Öchsner seinen Athleten „in guter Form“ und glaubt an eine „sehr gute Platzierung“.

Eine Medaille ist auch das Ziel von Kevin Abeltshauser. Nachdem es bei den Süddeutschen Meisterschaften nicht ganz für den Titelgewinn gereicht hatte, möchte Abeltshauser nun eine Ebene höher Aufsehen erregen.

Einen „schweren Verlauf“ prognostiziert Trainer Öchsner seinem dritten Sportler, Michael Weber: „Ich weiß, dass Michi sehr motiviert ist, und nach vorne will. Er kann das auch schaffen, jedoch muss er dafür das komplette Turnier hindurch auf Top - Niveau agieren“.

„Rechne fest damit, dass Raffaela ihre Klasse unter Beweis stellen wird“

Wenig Sorgen macht sich der Coach bei seiner Musterathletin Raffaela Igl. „Wenn sie ihre Leistung so abruft, wie ich das von ihr kenne, kämpft sie ganz klar um die Goldmedaille mit“, meint Öchsner stolz. Ein Blick auf die frisch erschienene Weltrangliste erklärt Öchsners Optimismus. Die Rottenburgerin steht mit deutlichem Abstand auf Platz 1 der Welt,Igls Formkurve scheint nicht nach unten zu gehen. „Interessant werden könnte jedoch ein Zusammentreffen mit Cheyenne Schneider“, so Öchsner. Schneider belegt derzeit einen ebenfalls hervorragenden zehnten Platz auf der Weltrangliste. 329 Punkte Unterschied im Ranking zwischen Igl und ihrer Kontrahentin sollten der Babonin jedoch genug Selbstvertrauen geben, auch diese Herausforderung meistern zu können.


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