28.01.2018, 09:48 Uhr

Einsatz in Beilngries 1,64 Promille waren für einen 20-Jährigen definitiv zu viel

(Foto: Ursula Hildebrand)(Foto: Ursula Hildebrand)

Gleich mehrere Anrufe gingen am Samstag, 27. Januar, bei der Polizeiinspektion Beilngries ein, dass es vor einer Asylbewerberunterkunft in der Ingolstädter Straße zu einem Handgemenge unter circa zehn Asylsuchenden gekommen sei.

BEILNGRIES/LANDREIS EICHSTÄTT Beim Eintreffen der Polizeistreifen stellte sich heraus, dass die afghanischen Bewohner des Hauses einem 20-jährigen Landsmann, der aus einer anderen Beilngrieser Unterkunft stammt, den Zutritt zum Haus verwehrten. Sie gaben an, den Mann prinzipiell nicht ins Haus zu lassen, wenn dieser alkoholisiert ist, da er unter Alkoholeinfluss grundsätzlich aggressiv wird. Dass sie mit dieser Einschätzung nicht Unrecht hatten, zeigte sich in dem Fall dann vor dem Haus. Der Mann tobte wie ein Berserker und wollte immer wieder mit Gewalt ins Haus. Vor Wut verletzte er sich selbst, indem er dem Kopf mehrfach gegen ein Verkehrszeichen schlug, so die Aussage unbeteiligter Zeugen in der Nähe. Da der 20-jährige auch durch die Polizei nicht zu beruhigen war, was auch an den 1,64 Promille gelegen haben kann, bekam er in der Arrestzelle die Möglichkeit sich zu beruhigen und seinen Rausch auszuschlafen.


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