21.12.2017, 10:07 Uhr

„Zweifelhafte Leistungspositionen“ Schlüsseldienst verlangte knapp 1.100 Euro – jetzt ermittelt die Polizei

Foto: hansgeel/123rf.com (Foto: hansgeel/123rf.com)Foto: hansgeel/123rf.com (Foto: hansgeel/123rf.com)

Wegen eines Verdachts des Wuchers und des Leistungsbetrugs ermittelt die Polizeiinspektion Geisenfeld gegen einen Schlüsseldienst. Dieser hatte für das Öffnen einer Wohnungstür knapp 1.100 Euro in Rechnung gestellt.

GEISENFELD/LANDKREIS PFAFFENHOFEN AN DER ILM Ein 60-jähriger Geisenfelder hatte am Donnerstag, 7. Dezember, gegen 11 Uhr den über Internet recherchierten Schlüsseldienst verständigt, nachdem die Tür versehentlich zugefallen war. Der daraufhin angerückte „Fachkraft“ öffnete in kürzester Zeit die Haustüre, da nur die Schlossfalle zurückzuschieben war. Dennoch wurde von dem Ausführenden das gesamte Schloss ausgewechselt, obwohl dies nicht notwendig war. Die vor Ort ausgestellte überhöhte und mit zweifelhaften Leistungspositionen versehene Rechnung wurde vom Geschädigten bar bezahlt.


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