24.10.2017, 14:08 Uhr zuletzt aktualisiert vor

Unfallflucht mit Personenschaden Spektakulärer Crash auf der A9 mit 40.000 Euro Schaden

(Foto:Ursula Hildebrand)(Foto:Ursula Hildebrand)

Am Dienstagvormittag, 24. Oktober, um 8.16 Uhr befuhr ein bislang unbekannter Sattelzug die Autobahn A93 von Regensburg kommend in westlicher Richtung und wechselte am Autobahndreieck Holledau von der Überleitung der A93 auf die A9 in Richtung München ein.

WOLNZACH Dabei fuhr der Sattelzug nach dem Kurvenbereich unvermittelt vom Beschleunigungsstreifen der A9 über die Sperrfläche direkt auf den rechten Fahrstreifen, ohne auf die Vorfahrt eines dort fahrenden grauen VW Tiguan zu achten. Dadurch kam es zum seitlichen Zusammenstoß mit dem VW. Dieser schlingerte dann vom rechten Fahrstreifen auf den mittleren Fahrstreifen, wobei er zuerst mit einem dort fahrenden Lkw kollidierte, anschließend gegen die Betongleitwand (Trennung der zwei Richtungsfahrbahnen) prallte und dann am mittleren Fahrstreifen zum Stehen kam.

Durch den Unfall wurde der 46-jährige VW-Fahrer aus Altdorf bei Nürnberg mittelschwer verletzt und mit dem Rettungshubschrauber in das Klinikum Ingolstadt eingeliefert. Der Fahrer des unfallverursachenden Sattelzugs setzte seine Fahrt fort, ohne sich um den Verkehrsunfall zu kümmern. Hinweise auf den flüchtigen Sattelzug liegen aktuell keine vor. Die A9 wurde im Bereich der Unfallstelle zeitweise komplett gesperrt, wobei sich ein Rückstau bis hin zur Anschlussstelle Langenbruck bildete. Die Feuerwehren aus Wolnzach und Geisenhausen waren zur Verkehrsabsicherung und Fahrbahnreinigung vor Ort. Am Pkw des Geschädigten entstand Totalschaden, zudem entstand Schaden am Lkw, welcher den mittleren Fahrstreifen befuhr, sowie Schaden an der Betongleitwand. Der Gesamtschaden wird auf circa 40.000 Euro geschätzt.


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