30.05.2020, 11:18 Uhr

37-Jähriger starb Tödlicher Verkehrsunfall auf der A9


Die Autobahn musste mehrere Stunden gesperrt werden. Weitere Fahrzeuge kollidierten mit dem Unfallwagen.

Landkreis Freising/Fahrenzhausen. Ein 37-Jähriger Mann erlag seinen schweren Verletzungen infolge eines spektakulären Hochgeschwindigkeits-Verkehrsunfalls auf der A9, bei dem er sich mit seinem PKW überschlagen hatte. Die Unfallstrecke erstreckte sich dabei über 350 Meter.

Am Freitag, 29. Mai, gegen 22.30 Uhr, war ein aus Schleswig-Holstein stammender 37-jähriger Mann in Fahrtrichtung Berlin, zwischen der Rastanlage Fürholzen und der Anschlussstelle Allershausen unterwegs.

Der Fahrzeuglenker hatte aus unbekannten Gründen die Kontrolle über sein Auto verloren, kam ins Schleudern und nach rechts von der Fahrbahn ab. Der Pkw überwand eine Leitplanke und überschlug sich nach einem Böschungsaufprall mehrfach. In der Folge wurde das Wrack auf die Autobahn zurückkatapultiert, wo der Fahrer herausgeschleudert wurde. Nach etwa 200 Metern kam das Wrack auf dem Dach zu liegen.

Neben Fahrzeugen, die der Verursacher während seiner Überschläge traf, rammten auch nachfolgende Pkw das Wrack oder fuhren über die zahllosen Trümmer, die über alle Fahrspuren verteilt lagen. Betroffene kamen erst weit nach der eigentlichen Unfallstelle zum Stehen. Insgesamt waren elf Pkw in den Unfall verwickelt, drei Personen wurden zudem ebenfalls leicht verletzt.

Der Fahrer wurde noch vor Ort von Ersthelfern und den eintreffenden Rettungskräften reanimiert und mit dem Rettungshubschrauber abtransportiert. Er erlag jedoch im Krankenhaus wenig später seinen schweren Verletzungen.

Um auszuschließen, dass weitere Personen aus dem verunfallten Fahrzeug geschleudert worden waren, kam ein Diensthund sowie ein mit Wärmebildkamera ausgestatteter Polizeihubschrauber zum Einsatz. Das Wrack, das im Motorbereich in Brand geraten war, wurde von der Feuerwehr abgelöscht. Eine Großzahl von Feuerwehr- und Rettungsdienstkräften sowie ein Rettungshubschrauber und die Autobahnmeistereien München-Nord und Freising waren im Einsatz.

Wegen der Rettungsarbeiten und zur anschließenden Unfallaufnahme war die A9 in Richtung Berlin für mehrere Stunden gesperrt. Die genaue Unfallursache muss nun ein unfallanalytisches Gutachten klären.

− fw –