26.02.2020, 14:35 Uhr

Ganz schlechter Faschingsscherz Notrufmissbrauch sorgt für Großeinsatz

Falscher Alarm am Faschingsdienstag in Freising.  Foto: 123rf.comFalscher Alarm am Faschingsdienstag in Freising. Foto: 123rf.com

Da hat sich wohl jemand einen wirklich schlechten Faschingsscherz geleistet. Am Faschingsdienstag um 19.38 Uhr wurde die Freisinger Feuerwehr alarmiert: Grund war ein vermeintlicher Brand bei den Schlüterhallen. Was sich ziemlich schnell als Notrufmissbrauch herausstellte.

Freising. Weil ein Anrufer massive Rauchentwicklung in einem Fitnessstudio mitteilte, rückte am Dienstagabend ein Großaufgebot an Rettungskräften zu den Schlüterhallen aus. Um 19.38 Uhr war der Notruf bei der Integrierten Leitstelle eingegangen.

Auf Grund der zu erwartenden hohen Anzahl an betroffenen Personen und bedingt durch die Größe des Objekts an der Münchner Straße löste die Leitstelle einen Alarm gemäß Stichwort „Brand B5“ aus. Sofort machten sich Feuerwehr und Rettungsdienst auf den Weg. Vor Ort konnte jedoch rasch Entwarnung gegeben werden. In beiden in den Schlüterhallen befindlichen Fitnesseinrichtungen wurden lediglich Kalorien verbrannt – von Feuer oder Rauch keine Spur.

Der Anrufer hatte sich offenbar einen üblen Scherz erlaubt. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Die beiden Wachen der Feuerwehr Freising waren mit insgesamt elf Fahrzeugen und rund 60 Feuerwehrleuten

ausgerückt. Dazu kamen noch die Unterstützungsgruppe Örtliche Einsatzleitung des Landkreises sowie zahlreiche Rettungsdienst- und Polizeieinheiten.


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