30.11.2017, 10:35 Uhr

Vorsicht geboten Schlüsseldienst zockt Studenten ab

(Foto: Schmid)(Foto: Schmid)

Schon wieder sind Freisinger Opfer des Schlüsseldienstwuchers geworden.

FREISING Ein Studentenpaar aus Venezuale hatte die Haustür zugezogen und den Schlüssel innen stecken gelassen.

Im Internet hatten sie über ein Suchportal „Freising – Schlüsseldienst“ eingegeben und einen ausgewählt, den sie für preiswert hielten.

Der Schlüsseldienstmann war dann mit einem silbernen Renault Kombi und einer weiteren männlichen Person gekommen, habe zunächst so getan als versuchte er die Türe günstig zu öffnen und dann nach ca. 10 Min. die Tür aufgebohrt.

Auf der Rechnung wurden u.a. 12 Euro je mm für den Zylinder verlang, insgesamt 560 Euro.

Die Gesamtsumme betrug letztlich 1.260,98 Euro.

Es kann nur dringend geraten werden, sich wirklich an einen lokalen Schlüsseldienst zu wenden.

Zumindest die ersten vier angeboten Telefonnummern der Internetrecherche sind nach hiesigen Erkenntnissen problematisch.

Sie alle führen zu einer Essener Vermittlungsagentur, deren Beauftragung dann zu einem Ergebnis wie bei dem Studentenpärchen führt.


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