27.10.2017, 14:50 Uhr

Sondereinsatz für PI Moosburg Moosburger droht mit Suizid

Symbolfoto (Foto:Klein)Symbolfoto (Foto:Klein)

Gleich mehrere Spezialeinheiten der Polizei mussten in Moosburg anrücken, weil ein 24-Jähriger mit Selbstmord und Sprengstoff-Einsatz drohte.

MOOSBURG Die Exfreundin eines 24-jährigen Mannes verständigte die Polizei, weil sie fürchtete, ihr Exfreund würde sich umbringen und mit Sprengstoff hantieren.

SEK-Beamte öffneten die Wohnung und nahmen den Mann vorläufig fest, wobei es zu keinerlei Widerstand kam. Die weiteren Ermittlungen wurden von der Kriminalpolizei Erding übernommen.

Bei der Durchsuchung von Fahrzeug und Wohnung des Moosburgers fanden die Beamten ein verbotenes Messer und mehrere Patronen Kleinkalibermunition auf, die mit einem Verstoß nach dem Waffengesetz angezeigt werden.

Desweiteren wurden zwei erlaubnisfreie Schreckschusspistolen sowie verschiedene chemische Substanzen aufgefunden, die der weiteren Untersuchung bedürfen.

Der 24-Jährige, dessen Suizidandrohung wohl doch nicht ernst gemeint war, wurde nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen aus dem Gewahrsam entlassen.

Er wird sich in jedem Fall wegen eines Vergehens nach dem Waffengesetz verantworten müssen.


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