07.06.2019, 15:53 Uhr

Motorradfahrer kollidierte mit Pkw Blinkersetzen geriet zum tödlichen Verhängnis


57-Jähriger Motorradfahrer erlag seinen Verletzungen noch an der Unfallstelle

PASTETTEN Am Freitag, 7. Juni, ereignete sich um 11.30 Uhr auf der Staatstraße St 2331 in Pastetten ein schwerer Verkehrsunfall, wobei einer der Unfallbeteiligten, ein 57-Jähriger aus dem Landkreis Landshut, tödlich verletzt wurde.

Zur Unfallzeit befuhr eine 30-jährige Frau aus dem Landkreis Erding mit ihrem Opel die Staatstraße St 2331 von Fendsbach kommend in Richtung Reithofen. Der Motorradfahrer befuhr die Strecke mit seiner KTM in entgegengesetzte Richtung. Auf Höhe der Autobahnauffahrt zur A 94 reihte sich die PKW-Fahrerin ordnungsgemäß auf der Linksabbiegerspur ein und musste dort zunächst verkehrsbedingt halten. Der entgegenkommende Motorradfahrer hatte seinen Blinker rechts gesetzt, sodass die Pkw-Fahrerin davon ausging, dass das Motorrad ebenfalls auf die Autobahn auffahren werde. Folglich bog sie nach links ab. Doch der Krad-Fahrer fuhr unversehens geradeaus weiter, sodass es zum Zusammenstoß im Einmündungsbereich kam.

Durch den Zusammenstoß wurde der Motorradfahrer durch die Luft geschleudert und kam auf der Fahrbahn zum Liegen. Der 57-jährige Motorradfahrer erlitt durch den Zusammenprall tragischerweise derart starke Verletzungen, dass er diesen noch an der Unfallstelle erlag. Wiederbelebungsmaßnahmen blieben erfolglos. Am Pkw wurde die rechte Fahrzeugseite stark beschädigt. Die Fahrzeugführerin wurde nur leicht in Form von Schürfwunden durch den Sicherheitsgurt verletzt.

Unbeteiligte Verkehrsteilnehmer beobachteten den Unfall und bestätigten den Unfallhergang. Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Landshut wurde ein Gutachter zur Unfallstelle bestellt und beide Fahrzeuge sichergestellt. Beide Fahrzeuge wurden durch einen beauftragten Abschleppdienst von der Unfallstelle geborgen. Es waren mehrere Polizeistreifen, ein Rettungshubschrauber und mehrere Feuerwehrkräfte an der Unfallstelle eingesetzt. Nach aktuellem Kenntnisstand entstand ein Gesamtsachschaden von ca. 12.000 Euro